IT-Grundschutz:
BSI veröffentlicht hessischen IPv6-Baustein


[9.8.2018] Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat den IPv6-Baustein der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung veröffentlicht. Er soll einen sicheren Betrieb des Internet-Protokoll-Standards auf Grundschutzniveau ermöglichen.

Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) hat im Rahmen des eigenen IPv6-Programms jetzt einen so genannten benutzerdefinierten IPv6-Baustein formuliert und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Mit IPv4 und IPv6 werden weltweit aktuell zwei verschiedene Standards des Internet-Protokolls (IP) verwendet. Wie die HZD mitteilt, kommt vorrangig noch der ältere Standard zum Einsatz. Da der Bedarf an IP-Adressen aber weltweit steige und diese in IPv4 nur in einer vergleichsweise geringen Zahl zur Verfügung stehen, soll nach und nach eine Umstellung auf IPv6 erfolgen. Neben einem größeren verfügbaren Adressraum bringe dies auch sicherheitsrelevante und praktische Vorteile mit sich. Der BSI-Baustein der HZD zeige, welche sicherheitsrelevanten Gefährdungen im Zusammenhang mit IPv6 existieren und welche allgemeinen Anforderungen oder Maßnahmen sich daraus ableiten lassen. Mit dem geschaffenen Überblick und einer entsprechenden Umsetzung sollen laut der HZD Grundlagen für einen sicheren IPv6-Betrieb auf Grundschutzniveau erreicht werden. „Sicherheit ist für die IT ein überlebenswichtiges Gut“, sagt HZD-Direktor Joachim Kaiser. „Wir sind daher immer vorne dabei, hier neue Antworten zu geben. Wenn wir diese mit anderen teilen können, umso besser.“ (ve)

Der BSI-Baustein IPv6 der HZD zum Download (Deep Link)

Stichwörter: IT-Sicherheit, Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD), Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), IPv4, IPv6



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