BSI:
RESISCAN und TR-ESOR aktualisiert


[28.8.2018] Neue Versionen seiner Richtlinien für das „Ersetzende Scannen“ (RESISCAN) und die „Beweiswerterhaltung kryptographisch signierter Dokumente“ (TR-ESOR) hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veröffentlicht.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat neue Versionen seiner Richtlinien für das „Ersetzende Scannen“ (RESISCAN) und die „Beweiswerterhaltung kryptographisch signierter Dokumente“ (TR-ESOR) veröffentlicht. Wie die Behörde mitteilt, wurden die beiden Richtlinien unter anderem an die rechtlichen Rahmenbedingungen der europaweit gültigen eIDAS-Verordnung (EU) Nr. 910/2014 und der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) (EU) Nr. 2016/679 angepasst. Sowohl für das ersetzende Scannen als auch für die Beweiswerterhaltung signierter Dokumente ergeben sich dadurch organisatorische Erleichterungen, teilt das BSI mit. Beispielsweise könnten im Scan-Prozess und im Rahmen der Beweiswerterhaltung für die Integritätssicherung statt personenbezogener Signaturen nun auch elektronische Siegel eingesetzt werden, die einer juristischen Person zugeordnet sind. Diese neuen Möglichkeiten seien im Rahmen der TR RESISCAN bereits von ersten Anwendern in der Bundesverwaltung für die vertrauenswürdige Digitalisierung genutzt worden. (ba)

www.bsi.bund.de
resiscan.de
tr-esor.de

Stichwörter: Dokumenten-Management, E-Akte, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), RESISCAN, TR-ESOR, DSGVO, eIDAS



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