Brandenburg:
Landesrechenzentrum ist umgezogen


[5.9.2018] Der Umzug des Rechenzentrums des Landes Brandenburg ist vollzogen. Die Server für die Landesverwaltung stehen nun in Berlin-Spandau, der alte Standort in der Potsdamer Dortustraße hat seinen Betrieb eingestellt.

Das neue Rechenzentrum des Landes Brandenburg hat seinen vollständigen Betrieb aufgenommen. Wie das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg berichtet, laufen ab sofort alle vom zentralen IT-Dienstleister des Landes (ZIT-BB) betreuten IT-Systeme und Fachanwendungen für die Landesverwaltung stabil und sicher im neuen hochmodernen Rechenzentrum.
„Ich freue mich, dass das Land nunmehr über ein leistungsfähiges Rechenzentrum verfügt, das auch höchsten IT-Sicherheitsansprüchen genügt“, erklärte dazu Brandenburgs Innenstaatssekretärin Katrin Lange. „Dies ist ein wesentlicher Baustein für die weitere Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.“ Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski ergänzt: „Von einer guten Verwaltung wird erwartet, dass sie täglich hochprofessionell und effizient funktioniert. Die vollständige Aufnahme des Betriebs im neuen Rechenzentrum ist dafür nicht nur ein gutes Beispiel, sondern der erfolgreiche Abschluss einer organisatorischen und logistischen Mammutaufgabe.“
Die Herausforderung bestand laut Innenministerium darin, die über 300 Fachverfahren und mehr als 1.000 komplexen Infrastruktursysteme der brandenburgischen Landesverwaltung innerhalb von rund einem halben Jahr bei laufendem Betrieb und möglichst ohne Störungen in das neue Rechenzentrum umzuziehen (wir berichteten). In elf Umzugswellen konnten alle IT-Verfahren und Infrastruktursysteme erfolgreich übergeleitet werden, ohne dass es dabei zu nennenswerten Unterbrechungen oder Störungen des Landesnetzwerks kam. Dabei sei der Kostenrahmen für das Projekt in Höhe von rund 55 Millionen Euro nach Ministeriumsangaben nicht nur eingehalten worden, sondern werde voraussichtlich sogar unterschritten.
Mit der vollen Leistungs- und Funktionsfähigkeit am neuen Standort wurde das alte Rechenzentrum in der Potsdamer Dortustraße nunmehr außer Betrieb genommen und alle Systeme abgeschaltet. Nach Abschluss der anstehenden technischen Rückbauarbeiten werde die Liegenschaft Ende 2018 an die Stadt Potsdam übergeben. (bs)

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Stichwörter: IT-Infrastruktur, Brandenburg, ZIT-BB



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