Baden-Württemberg:
Digitaler Support


[5.10.2018] Um bei Großschadenslagen Informationen der sozialen Medien auswerten, aufbereiten und in die Arbeit des jeweiligen Katastrophenschutz-Stabs einspeisen zu können, ist in Baden-Württemberg ein Virtual Operations Support Team berufen worden.

Baden-Württemberg beruft Virtual Operations Support Team. In Baden-Württemberg ist jetzt ein Virtual Operations Support Team (VOSTbw) berufen worden, das bei Großschadenslagen, im Katastrophen- oder Krisenfall die sozialen Medien beobachtet, entsprechende Informationen auswertet, aufbereitet und in die Arbeit des jeweiligen Katastrophenschutz-Stabs einspeist. Wie das Innenministerium des Landes mitteilt, besteht das Team aus 40 ehrenamtlichen Vertretern aus dem Bevölkerungsschutz.
Innenminister Thomas Strobl sagte: „Für den Bevölkerungsschutz sind die sozialen Medien Chance und Herausforderung zugleich. Sie ermöglichen einerseits einen schnellen Austausch von Informationen, andererseits kann alleine die Daten- und Informationsflut eine Organisation auch schnell überfordern.“ Allein um dieser Informationsflut Herr zu werden und sie sinnvoll zu nutzen, müssen nach Aussage des Ministers Arbeitsprozesse angepasst werden. Gerade in Zeiten von Fake News sei die Arbeit der digitalen Einsatztruppen besonders wichtig – für eine erfolgreiche Lagebewältigung seien die Stäbe darauf angewiesen, nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig auf Informationen zurückgreifen und falsche Informationen in den sozialen Medien sofort korrigieren zu können. „Und genau weil das im digitalen Zeitalter so wichtig ist, bauen wir als erstes Bundesland ein eigenes Team für Baden-Württemberg auf“, so Strobl.
Ein erster Einsatz des VOSTbw ist laut der Pressemeldung des Innenministeriums bei der länder- und ressortübergreifenden Krisen-Management-Übung LÜKEX 18 Ende November 2018 vorgesehen. (ba)

http://im.baden-wuerttemberg.de

Stichwörter: Innere Sicherheit, Baden-Württemberg, Bevölkerungsschutz, Katastrophenschutz, VOSTbw, soziale Medien

Bildquelle: Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Innere Sicherheit
Saarland: Polizei testet mobile Datenerfassung
[26.7.2019] Im Saarland werden Beamte verschiedener Polizeiinspektionen aktuell mit Smartphones ausgestattet. Die zunächst in einer Testphase eingesetzten Geräte, ermöglichen die elektronische Sachbearbeitung direkt vor Ort. mehr...
Sachsen: Spezial-Apps für die Polizei
[25.6.2019] Die Polizei in Sachsen erhält neue Smartphones mit speziellen Anwendungen für die mobile Polizeiarbeit. Entwickelt wurden die Lösungen gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Neue Smartphones für die Polizei
[12.6.2019] Nordrhein-Westfalen will im Bereich mobile Kommunikation künftig die am besten ausgestattete Polizei Deutschlands vorweisen können. Die flächendeckende Einführung der neuen Smartphones startet zunächst als Pilotprojekt in drei Polizeibehörden. mehr...
Nordrhein-Westfalens Polizei erhält flächendeckend neue Smartphones.
Rheinland-Pfalz: 3D-Technik für Polizei und Feuerwehr
[31.5.2019] Einsatzkräfte der rheinland-pfälzischen Feuerwehr trainieren für Notfallsituationen bereits seit Längerem mit der Simulationstechnologie SAFER. Nun soll die virtuelle 3D-Anwendung auch in der Aus- und Fortbildung der Polizei zum Einsatz kommen. mehr...
In Rheinland-Pfalz wird neben der Feuerwehr jetzt auch die Polizei mittels Virtual Reality für Einsatzsituationen geschult.
Polizei Niedersachsen: Messenger für interne Kommunikation Bericht
[28.5.2019] Für die interne Kommunikation nutzt die Polizei Niedersachsen einen eigens für sie angepassten Messenger-Dienst: NIMes. Die Behörde setzt dafür auf Bring Your Own Device. Inwiefern die Lösung als Modell für andere große Behörden, Organisationen oder Firmen dienen kann, erläutert NIMes-Projektleiter Marco Trumtrar. mehr...
Polizei Niedersachsen nutzt intern die Messenger-Lösung NIMes.
Suchen...
Aktuelle Meldungen