Thüringen:
Neue Personalverwaltung


[22.10.2018] Mit PERSOS_TH testet Thüringen ein neues elektronisches Verfahren für die Personalverwaltung. Angestrebt wird ein einheitliches Personalverwaltungsverfahren in der Landesverwaltung.

Thüringen strebt ein einheitliches Personalverwaltungsverfahren in der Landesverwaltung an. Ein neues E-Government-Verfahren soll die Personalverwaltung in Thüringen deutlich verbessern. Das teilt jetzt das Finanzministerium des Freistaats mit. „Das neue elektronische Personalverfahren wird mit geringem finanziellen Aufwand künftig für eine verbesserte und landeseinheitliche Personalverwaltung sorgen“, erklärt Finanzministerin Heike Taubert. „Damit ergeben sich insbesondere in personalintensiven Bereichen, wie im Bildungsressort, weniger Verwaltungsaufwand und eine vereinfachte Personalkoordination. Das Projekt PERSOS ist zudem ein überzeugendes Beispiel moderner Projektarbeit mit agilen Methoden in der Landesverwaltung.“ Seit März 2017 hat ein Projekt-Team des Thüringer Finanzministeriums in Zusammenarbeit mit den Personalverwaltungsbereichen und dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport das Verfahren PERSOS_TH für die Personalverwaltung der Ressorts entwickelt, berichtet das Finanzministerium. Damit werde eine Maßnahme des vom Kabinett beschlossenen Personalentwicklungskonzepts 2025 umgesetzt. Mit der nun erfolgten Aufnahme des produktiven Probebetriebs von PERSOS_TH werde eine wichtige Zielstellung auf dem Weg zur Einführung eines einheitlichen Personalverwaltungsverfahrens in der Landesverwaltung erfüllt. Ab 2019 soll das Verfahren im Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz und im Thüringer Rechnungshof zum Einsatz kommen. (ve)

http://www.thueringen.de

Stichwörter: Personalwesen, Thüringen, PERSOS_TH

Bildquelle: Hanna / Fotolia.com

Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Personalwesen
Next:Public-Studie: Bleibebarometer Öffentlicher Dienst
[13.1.2022] Die Beratungsagentur Next:Public hat eine groß angelegte Befragung zur Attraktivität des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber durchgeführt und deren Ergebnisse – mitsamt Handlungsempfehlungen – jetzt publiziert. mehr...
80 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst können sich vorstellen, den Arbeitgeber zu wechseln.
Rheinland-Pfalz: Zeitgemäße Entgeltabrechnung Bericht
[8.12.2021] Seit vielen Jahren ist das IPEMA-Service-Center im Landesamt für Finanzen Rheinland-Pfalz von FIS/hrd überzeugt. Mit dieser SAP-Optimierung können im Personal-Management monatlich 180.000 Abrechnungsfälle bearbeitet und kontrolliert werden. mehr...
Rheinland-Pfalz: SAP-System erleichtert Personal-Management und Bezügeabrechnung.
Picture: Neue Version von Kasaia
[26.10.2021] Das Software-Unternehmen Picture hat jetzt die Funktionen der Lösung für digitale Stellenbewertungen, Kasaia, erweitert. Neben der Stellenbewertung nach Tarifverträgen TVöD VKA, TV-L und nach KGSt-Dienstpostenbewertung für Beamtenstellen können Versorgungsunternehmer die Software nun auch für Stellen nach dem Tarifvertrag TV-V verwenden. mehr...
Screenshot aus der Kasaia-Software.
Schleswig-Holstein: Co-Working für Landesbeschäftigte
[23.9.2021] Das Land Schleswig-Holstein will seinen Beschäftigten künftig mit der Option Co-Working einen dritten möglichen Arbeitsort anbieten, neben dem Arbeiten in ihrer Behörde oder zu Hause. Betreiber der Büros ist die Genossenschaft CoWorkLand, Dataport übernimmt die Koordination. mehr...
BVA: Tool für Schichtdienstplanung
[15.9.2021] Seit Juli setzt das Bundesverwaltungsamt (BVA) ein neues Online-Modul für die Wechselschichtplanung ein. Es integriert Arbeitszeit- und Zulagen-Gesetze für Beamte wie Tarifbeschäftigte in Voll- oder Teilzeit. Damit wurde ein Standard gesetzt, der auch für andere Bundesbehörden interessant ist. mehr...
Bundesverwaltungsamt setzt Maßstäbe bei der Schichtdienstplanung.
Suchen...

 Anzeige


Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Personalwesen:
MACH AG
23558 Lübeck
MACH AG
Aktuelle Meldungen