Norddeutschland:
Länder bündeln Bohranzeige


[23.10.2018] Alle Bohrungen der Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen können jetzt über die Norddeutsche Bohranzeige online angezeigt werden. Die Anzeige bei den zuständigen geologischen Landesämtern entfällt damit.

Mit der Norddeutschen Bohranzeige Online geht das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) einen laut eigenen Angaben bedeutenden Schritt in Richtung digitale Verwaltung. Über das neue Angebot können demnach alle Bohrungen der vier Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen angezeigt werden, für die nach Lagerstättengesetz oder Berggesetz eine Anzeigepflicht besteht. Bürger und Unternehmen müssen sich vor Bohrbeginn nur noch fristgerecht an das LBEG und nicht mehr zusätzlich an die jeweils zuständigen geologischen Landesämter wenden. Für Niedersachsen und Bremen werde darüber hinaus die Anzeige nach Wasserhaushaltsgesetz bei den Landkreisen ermöglicht. Damit sei in diesen Bundesländern zur Verwaltungsvereinfachung nur noch eine statt bis zu drei Anzeigen notwendig und diese könne einfach online erfolgen.
Das LBEG übernimmt mit der „Norddeutschen Bohranzeige Online“ die Verteilung der Anzeige an die zuständigen Behörden in den vier Bundesländern. Entwickelt wurde die Lösung gemeinsam mit den geologischen Diensten der vier beteiligten Bundesländer unter Federführung des LBEG. Sie löse mit ihrem neuen Layout und erweiterter Funktionalität die alte und bisher nur für das LBEG gültige Internet-Anwendung „Bohranzeige online“ ab. Alleine über dieses Portal sind laut LBEG in den vergangenen Jahren 500 bis 600 Anzeigen pro Monat eingegangen. (ve)

nibis.lbeg.de/bohranzeige
www.lbeg.niedersachsen.de

Stichwörter: Panorama, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen



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