Cyber-Sicherheit:
Behörden einbeziehen


[25.10.2018] Vom geplanten Europäischen Kompetenzzentrum für Cyber-Sicherheit dürfen die Behörden nicht ausgeschlossen werden. Das fordert Thüringen-CIO Hartmut Schubert.

Der Bundesrat hat sich in seiner Sitzung am 19. Oktober 2018 mit der Einrichtung eines Europäischen Kompetenzzentrums für Cyber-Sicherheit beschäftigt. Thüringen-CIO und Finanzstaatssekretär Hartmut Schubert sagte dazu: „Grundsätzlich begrüße ich den Vorschlag des Aufbaus eines Kompetenzzentrums, das auch koordinierende Funktionen übernimmt. Diesem sollten aber auch Behörden mit gesetzlichen Aufgaben im Bereich der IT-Sicherheit beitreten können. Bei der Zusammenarbeit sollten keine Partner ausgeschlossen werden.“ Laut einer Pressemeldung des Thüringer Finanzministeriums wird die Einrichtung eines europäischen Kompetenzzentrums mit einem Netz nationaler Koordinierungszentren vorgeschlagen. Im Mittelpunkt stünden dabei Industrie, Technologie und Forschung. Nach Ansicht des Thüringer CIO müsse darauf hingewirkt werden, dass die in dem Kompetenzzentrum und der Kompetenzgemeinschaft erarbeiteten Lösungen und Produkte im Bereich der Informationssicherheit dann auch im Behördenumfeld zum Einsatz kommen können. (ba)

www.thueringen.de

Stichwörter: IT-Sicherheit, Thüringen, Cyber-Sicherheit, Hartmut Schubert



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