Justiz NRW:
E-Akte-Pilotbetrieb wird ausgedehnt


[31.10.2018] Über die beim Landgericht Bochum erprobte elektronische Aktenführung hat sich der nordrhein-westfälische Justizminister jetzt bei einem Vor-Ort-Besuch informiert und auf die Ausweitung des Pilotbetriebs hingewiesen.

Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach hat sich am 25. Oktober 2018 vor Ort ein Bild über die beim Landgericht Bochum erprobte elektronische Aktenführung gemacht. Sie wird dort nach Angaben des Justizministeriums seit Oktober 2016 getestet, zunächst in zwei Zivilkammern – einer erstinstanzlichen und einer zweitinstanzlichen. Anschließend wurde die Erprobung sukzessive auf zehn Kammern erweitert.
Zum Einsatz komme die von Nordrhein-Westfalen federführend entwickelte Software e2A, der ergonomisch elektronische Arbeitsplatz. Es sei beabsichtigt, den Pilotbetrieb mit elektronischer Zweitakte auf alle Zivilkammern auszudehnen. Minister Biesenbach sagte: „Die hier aufgrund der Pilotierung gewonnenen Erkenntnisse haben dazu geführt, dass die elektronische Akte nunmehr bereits an sechs Gerichten in Nordrhein-Westfalen pilotiert werden kann.“
In den kommenden Jahren soll die elektronische Akte laut Justizministerium schrittweise bei allen 226 Gerichten und Staatsanwaltschaften in Nordrhein-Westfalen eingeführt werden. (ba)

Elektronischer Rechtsverkehr bei der NRW-Justiz (Deep Link)
www.justiz.nrw.de

Stichwörter: Dokumenten-Management, Nordrhein-Westfalen, Justiz, E-Akte, e2A



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