E-Rechnung:
DPMA startet Pilotbetrieb


[12.11.2018] Als Vorreiter unter den Bundesbehörden hat das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) die Pilotphase für die elektronische Rechnungsabwicklung gestartet und die erste E-Rechnung erhalten.

Als erste Bundesbehörde hat das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) eigenen Angaben zufolge den Pilotbetrieb für die elektronische Rechnungsabwicklung gestartet. In einigen Monaten, nach Abschluss der Pilotphase, werde das DPMA alle Rechnungen vollständig medienbruchfrei bearbeiten. Sind diese nicht ohnehin elektronisch eingegangen, werden sie digitalisiert und dem elektronischen Prozess zugeführt. Das Deutsche Patent- und Markenamt erhält laut eigenen Angaben jährlich mehr als 8.000 Rechnungen über insgesamt rund 50 Millionen Euro für eingekaufte Produkte und als Auftraggeber von Dienstleistungen – vom Kugelschreiber über IT-Server bis hin zu Mitarbeiterschulungen.
„Die E-Rechnung ist ein weiterer Meilenstein in unserer Digitalisierungsstrategie und leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland insgesamt“, sagt DPMA-Präsidentin Cornelia Rudloff-Schäffer. Das Deutsche Patent- und Markenamt ist als eine der größten Bundesoberbehörden Pionier bei der Realisierung der E-Rechnung, heißt es in der Pressemeldung weiter. Die technische Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben sei ein anspruchsvolles IT-Projekt gewesen, bei dem das DPMA mit dem Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) zusammengearbeitet habe. (ba)

www.dpma.de

Stichwörter: Finanzwesen, E-Rechnung, DPMA, ITZBund



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