Hamburg:
Smartphone ersetzt Notizbuch


[23.11.2018] Mit Smartphones und Tablets für Polizisten sollen in Hamburg Fahndungen schneller und Arbeitsabläufe vereinfacht werden. Aus Kostengründen ist zunächst keine flächendeckende Einführung geplant.

Hamburgs Polizei soll vom Notizbuch auf mobile Geräte umsteigen. Bei der Hamburger Polizei sollen Smartphone und Tablet das Notizbuch ersetzen. Wie in der Online-Ausgabe des Hamburger Abendblatts zu lesen ist, wurden jetzt die ersten Streifenwagen mit iPads ausgestattet und Beamte mit Smartphones ausgerüstet. Die Streifenwagenbesatzungen sollen künftig nicht mehr so viel Zeit mit dem Schreiben von Berichten verbringen. Dadurch sollen Fahndungen schneller und Arbeitsabläufe vereinfacht werden. Mit der eigens für die Polizei entwickelten App MobiPol sollen Beamte bei Überprüfungen von Personen und Fahrzeugen Abfragen durchführen können. Die Daten, die während des Einsatzes eingegeben werden, können direkt vom polizeilichen Vorgangsverarbeitungssystem Comvor erfasst werden.
Wie in dem Artikel im Hamburger Abendblatt weiter zu erfahren ist, fallen für die App keine Lizenzgebühren an, da sie der Polizei gehört. Dennoch würden rund 600.000 Euro pro Jahr fällig, um sie weiterzuentwickeln und Anpassungen an neue Browser auf Endgeräten vorzunehmen. Den Betrag teile sich Hamburg mit Baden-Württemberg, da die beiden Bundesländer bei der Entwicklung von MobiPol zusammenarbeiten. Noch höher seien die Kosten für den Netzbetrieb: 40 Euro werden pro Gerät und Monat veranschlagt. Der größte Teil gehe an IT-Dienstleister Dataport. Bei 4.000 Polizisten, die als Nutzer infrage kommen, fielen gut 1,9 Millionen Euro jährlich an. Aus diesem Grund soll es keine Vollausstattung für jeden einzelnen Beamten geben und das System nicht gleich flächendeckend eingeführt werden, ist im Hamburger Abendblatt zu lesen. (ba)

Zum Artikel im Hamburger Abendblatt vom 21.11.2018 (Deep Link)
http://www.polizei.hamburg

Stichwörter: Innere Sicherheit, Dataport, Hamburg, Polizei, Apps, MobiPol

Bildquelle: Kara/Fotolia.com

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