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E-Rechnung:
ZRE produktiv


[27.11.2018] Die Zentrale Rechnungseingangsplattform des Bundes (ZRE) ist produktiv. Vorausgegangen war eine mehrmonatige Pilotphase, in der Bundesinnen- und -finanzministerium gemeinsam mit SAP, DATEV und Wirtschaftsvertretern deren Funktionsfähigkeit getestet hatten.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) haben am 20. November 2018 gemeinsam mit den Unternehmen SAP und der DATEV die Produktivsetzung der Zentralen Rechnungseingangsplattform des Bundes (ZRE) bekanntgegeben. Diese ermöglicht Unternehmen die elektronische Rechnungsstellung an die Empfängersysteme der unmittelbaren Bundesverwaltung.
Wie auf der Website des Bundes-CIO zu erfahren ist, hatten BMI und BMF in enger Zusammenarbeit mit SAP, DATEV und Wirtschaftsvertretern die Funktionsfähigkeit der ZRE in einer mehrmonatigen Pilotphase getestet. DATEV sei als Mitglied des TRAFFIQX-Netzwerks einer der ersten Dienstleister, der über die zukünftige PEPPOL-Schnittstelle automatisiert Rechnungen übergeben werde. Neben dem Rechnungseingang über PEPPOL, der Mitte 2019 bei der ZRE genutzt werden kann, stand parallel die direkte Rechnungsverarbeitung mithilfe von SAP-Software für einen reibungslosen Ablauf im Mittelpunkt der Projektarbeit.
„Als einer der ersten Anbieter hat SAP zudem eine Lösung zur elektronischen Rechnungsstellung an Behörden entwickelt, die den PEPPOL-Standard erfüllt (wir berichteten) und die E-Rechnungsstandards unterstützt, die ab November 2020 für alle Rechnungssteller von öffentlichen Auftraggebern des Bundes verpflichtend sein werden“, sagte Susanne Diehm, Leiterin Public Services & Healthcare sowie Mitglied der Geschäftsleitung von SAP Deutschland.
Auf der Bundes-CIO-Website ist weiter zu erfahren, dass die ZRE die einfache Erstellung der elektronischen Rechnung über eine komfortable Oberfläche ermöglicht. Auch der Upload einer schon erstellten E-Rechnung sei möglich. Zudem würden weitere Eingangskanäle wie E-Mail, De-Mail und der Web-Service mittels PEPPOL das Angebot sukzessive komplettieren.
Die ZRE setzt die Vorgaben des E-Rechnungsgesetzes und der E-Rechnungsverordnung des Bundes um. Ab heute (27. November 2018) sei die unmittelbare Bundesverwaltung verpflichtet, den Eingang und die Verarbeitung elektronischer Rechnungen zu ermöglichen. Für die übrigen Behörden des Bundes gelte die Regelung ab dem 27. November 2019. (ba)

www.cio.bund.de

Stichwörter: Finanzwesen, DATEV, SAP, E-Rechnung, PEPPOL, TRAFFIQX, Bundesinnenministerium (BMI), Bundesfinanzministerium (BMF)



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