Nordrhein-Westfalen:
Homeoffice bei der Polizei


[10.12.2018] Die nordrhein-westfälische Polizei wird es ihren Mitarbeitern künftig ermöglichen, Büroarbeit auch von zu Hause aus zu erledigen. In einem ersten Schritt werden für das Vorhaben 1.000 Telearbeits-PCs zur Verfügung gestellt.

Ihre Büroarbeit können die Mitarbeiter der nordrhein-westfälischen Polizei künftig auch im Homeoffice erledigen. Ab Anfang 2019 können die Mitarbeiter der nordrhein-westfälischen Polizei ihre Büroarbeit auch von zu Hause aus erledigen. Das Ministerium des Innern hat nun laut eigenen Angaben einen entsprechenden Telearbeitserlass an die Polizeibehörden im Land verschickt. In einem ersten Schritt werden 1.000 Telearbeits-PCs zur Verfügung gesellt. Mit diesen haben die Mitarbeiter dann auch im Homeoffice Zugriff auf die IT-Infrastruktur der Polizei. Die Daten bleiben dabei auf dem dienstlichen Computer im Büro, auf dem Telearbeitsrechner werden sie lediglich gespiegelt. Damit bleibt laut Innenministerium die Sicherheit der Daten gewährleistet. Die Technik entspreche den Empfehlungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
„Das Thema Work-Life-Balance wird für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wichtiger“, erklärt Innenminister Herbert Reul. „Um auch in Zukunft als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, müssen wir bei der Arbeitsorganisation auch als Polizei flexibler werden. Da darf es keine Denkverbote geben.“ Wie das Ministerium berichtet, hat der Polizei-Hauptpersonalrat (PHPR), Personalvertretung der rund 50.000 Polizeibeschäftigten im Land, dem Grundsatzerlass zugestimmt. Dazu der PHPR-Vorsitzende Rainer Peltz: „Der Ausbau der Telearbeit ist uns seit Jahren ein wichtiges Anliegen. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Erlass jetzt einen riesigen Schritt nach vorne kommen. Das ist für die NRW-Polizei ein echter Paradigmenwechsel.“
Grundsätzlich soll möglichst vielen Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Polizei die Telearbeit ermöglicht werden, heißt es vonseiten des Ministeriums weiter. Besonders böten sich dafür die Bearbeitung von Strafanzeigen und Ermittlungsakten, Buchhaltung, Personalverwaltung und Logistik an. (ve)

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Stichwörter: IT-Infrastruktur, Nordrhein-Westfalen, Polizei

Bildquelle: bnenin/Fotolia.com

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