Baden-Württemberg:
BRSMobil besteht Praxistest


[14.12.2018] Das Pilotprojekt BRSMobil hat den Praxistest der baden-württembergischen Umweltverwaltung bestanden. Bis November 2019 soll die Anwendung in den Regelbetrieb gehen.

Karten- und Datenvielfalt im UIS-BRS. In Baden-Württemberg soll die Umweltverwaltung durch die Einführung mobiler Technologien effektiver werden (wir berichteten). Aus diesem Grund hat das Umweltministerium des Landes im Rahmen seines Leuchtturmprojekts „WIBAS wird mobil“ das Pilotprojekt BRSMobil durchgeführt. Dabei wurde nach Angaben von Anbieter Disy Informationssysteme die Komponente BRSMobil auf Basis der Software Cadenza Mobile entwickelt und anschließend getestet, ob sie das übergreifende Berichtssystem des Umweltinformationssystems (UIS-BRS) wirkungsvoll erweitert. Bis November 2019 soll BRSMobil in den Regelbetrieb gehen.
Nach Angaben von Disy bietet das UIS-BRS als zentrales Auswertewerkzeug für über 4.000 Beschäftigte der Landesverwaltung, insbesondere der Umweltverwaltung, Daten und Karten zu nahezu allen Umweltthemen. Damit die Informationen aus dem UIS-BRS optimiert auf Smartphone oder Tablet im Außendienst offline genutzt werden können, seien im Pilotprojekt drei Aspekte zu berücksichtigen gewesen: die Aufbereitung und der Datenexport aus dem UIS-Berichtssystem, die Vor-Ort-Nutzung der Daten auf den Mobilgeräten im Offline-Modus und schließlich der Reimport der Daten. Realisiert werde das durch die folgenden Bausteine: das UIS-Berichtssystem, den BRSMobil-Server und die GIS-2go-App Cadenza Mobile, welche die mobile Fachkarte, das grafische Notizbuch und das mobile Fachkataster umfasst. (ba)

http://um.baden-wuerttemberg.de
http://www.disy.net

Stichwörter: Dokumenten-Management, Baden-Württemberg, BRSMobil, Cadenza Mobile

Bildquelle: Disy Informationssysteme GmbH

Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige



 Anzeige


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Dokumenten-Management
Hessen: HVBG verabschiedet sich von der Papierakte
[20.4.2022] Die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG) hat nach einer mehrjährigen Pilot- und Umstellungsphase alle ihre Ämter, Dienst- und Anlaufstellen auf die digitale Aktenführung umgestellt. Rund 1.400 Arbeitsplätze sind davon betroffen. mehr...
Bayern: Gerichtspost vollständig digital
[14.4.2022] Kommunen und Behörden dürfen seit Jahresbeginn mit Gerichten nur noch elektronisch kommunizieren. Bayern setzt diese Vorgabe bereits um. Der Freistaat empfiehlt Nutzern des elektronischen Behördenpostfachs ein Software-Update, da die bisherige Version bald nicht mehr unterstützt wird. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Auf dem Weg zur E-Verwaltung
[26.1.2022] In der Landesverwaltung Nordrhein-Westfalens nutzen inzwischen 10.000 Beschäftigte elektronische Akten. 40.000 Arbeitsplätze werden für die Nutzung elektronischer Akten und Laufmappen vorbereitet. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Immer mehr Beschäftigte der Landesverwaltung sagen Aktenordnern ade.
Niedersachsen: Schiffsregister werden digital
[12.1.2022] Das Land Niedersachsen ist dem 2020 gegründeten Entwicklungs- und Pflegeverbund Schiffsregister beigetreten. Die in diesem Zuge entwickelte Fachanwendung soll die Digitalisierung der Schiffsregistergerichte vorantreiben und zudem im Luftfahrpfandrechtregister zum Einsatz kommen. mehr...
Rheinland-Pfalz: Digitaler Datentausch mit Notaren
[9.12.2021] In Rheinland-Pfalz beginnt ein Pilotprojekt zur digitalen Übermittlung von Grundstückskaufverträgen von Notaren an die Gutachterausschüsse, das den bisherigen Postversand ablöst. Es wird auch erwartet, dass das Projekt Synergien zum Bundesprojekt eNoVA schafft. mehr...
In Rheinland-Pfalz ist ein Pilotprojekt zum digitalen Austausch von Notar-Dokumenten an Behörden gestartet.
Suchen...

 Anzeige


Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Dokumenten-Management:
Branchenindex PlusCeyoniq Technology GmbH
33613 Bielefeld
Ceyoniq Technology GmbH
xSuite Group GmbH
22926 Ahrensburg
xSuite Group GmbH
Aktuelle Meldungen