Dataport:
Broker vermittelt mehr Nachrichten


[10.1.2019] Im vergangenen Jahr haben Behörden mehr als 31 Millionen Nachrichten über den Nachrichtenbroker von Dataport ausgetauscht. Das sind rund 39 Prozent mehr als im Vorjahr.

Nachrichtenbroker von Dataport verzeichnet deutlichen Anstieg. Immer mehr Behörden bearbeiten Vorgänge digital und tauschen die Daten automatisiert untereinander aus. Dafür nutzen rund 700 Behörden in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Sachsen-Anhalt den Nachrichtenbroker von Dataport (wir berichteten). Über diesen wurden nach Angaben des IT-Dienstleisters 2018 mehr als 31 Millionen Nachrichten vermittelt. Das sind rund 39 Prozent mehr als im Vorjahr.
Neben Meldebehörden setzen unter anderem Standesämter, Ausländerbehörden, Gesundheitsämter, Gewerbeämter, Baubehörden und Länderpolizeien den Broker ein. Eine weitere Ursache für die Steigerung sei, dass die Verwaltung den Nachrichtenbroker seit vergangenem Jahr für Volkszählungsdaten (Zensus) nutzt. Auch der Anschluss weiterer Fachverfahren für Behördenauskünfte, zum Beispiel für das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, trage zum Anstieg bei.
In diesem Jahr integriert Dataport laut eigenen Angaben weitere Dienste wie zum Beispiel für XBauleitplanung. Außerdem schließe der IT-Dienstleister Online-Services der Hamburger Verwaltung wie zum Beispiel den Online-Antrag für den KiTa-Gutschein und das Bewohnerparken an den Broker an. (ba)

www.dataport.de

Stichwörter: IT-Infrastruktur, Dataport, Nachrichtenbroker, Fachverfahren

Bildquelle: Dataport

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