BfJ:
Pilot für E-Akte Bund


[16.1.2019] Der Startschuss für den ersten produktiven Einsatz der E-Akte Bund ist im Bundesamt für Justiz (BfJ) gefallen, wo die IT-Beschaffungsvorgänge im Rahmen eines Pilotbetriebs jetzt ausschließlich elektronisch geführt werden.

BfJ-Präsident Heinz-Josef Friehe unterzeichnet den ersten Vorgang in der E-Akte Bund (im Hintergrund Vertreter der am Pilotprojekt beteiligten Behörden und des Software-Herstellers Fabasoft). Im Bundesamt für Justiz (BfJ) ist der Startschuss für den ersten produktiven Einsatz der E-Akte Bund (wir berichteten) gefallen. Wie auf der Website des Bundes-CIO zu lesen ist, werden die IT-Beschaffungsvorgänge der Bonner Bundesoberbehörde im Rahmen eines Pilotbetriebs jetzt ausschließlich elektronisch geführt. Das BfJ habe sich von Beginn an in die Entwicklung des zentralen E-Akte-Dienstes eingebracht und sich überdies als Pilotbehörde zur Verfügung gestellt. Bei den Vorbereitungen zur Pilotierung habe die Behörde unter anderem die Schriftgutverwaltung, den Postverkehr sowie die Ablauforganisation in ihren Fachbereichen analysiert. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen seien in einem Bebauungsplan für die elektronische Verwaltungsarbeit zusammengeflossen, aus dem zu ersehen ist, wann welche Arbeitseinheit auf die E-Akte Bund umstellt.
Auch nach dem erfolgreichen Pilotstart wird sich das BfJ an der Weiterentwicklung der elektronischen Akte des Bundes beteiligen, ist in der Meldung weiter zu erfahren. So seien die Integrationsmuster zur Anbindung des Digitalen Zwischenarchivs und des Formular-Management-Systems des Bundes auszuarbeiten. Bereits in den kommenden Monaten kämen die Pilotierungserfahrungen des BfJ vier weiteren Pilotbehörden zugute, darunter das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Anschließend soll der Breiten-Roll-out erfolgen. (ba)

http://www.bundesjustizamt.de
http://www.cio.bund.de

Stichwörter: Dokumenten-Management, Fabasoft, E-Akte Bund, E-Akte

Bildquelle: www.cio.bund.de

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