Thüringen:
IT-Sicherheit beginnt am PC


[5.2.2019] Ein wichtiger Faktor bei der IT-Sicherheit ist das umsichtige Verhalten der Verwaltungsmitarbeiter, meint Thüringen-CIO Hartmut Schubert. Der Freistaat baut das Netz der Sicherheitsbeauftragten kontinuierlich aus und arbeitet eng mit dem BSI zusammen.

Mit Verweis auf die Ziele des heutigen (5. Februar 2019) EU-weiten Safer Internet Day sagt Thüringen-CIO Hartmut Schubert: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Thüringer Landesverwaltung können für mehr Informationssicherheit im Behördennetz sorgen.“ Neben technischen Einrichtungen trage das umsichtige Verhalten der Verwaltungsmitarbeiter zur IT-Sicherheit bei. „Informationssicherheit im Land beginnt am Dienst-PC“, so Schubert.
Wie das Finanzministerium des Landes meldet, sind die IT-Sicherheitsbeauftragten in den Thüringer Behörden wichtige Berater und Ansprechpartner vor Ort. Das Netz der Sicherheitsbeauftragten werde stetig ausgebaut. Hartmut Schubert: „Dem Freistaat Thüringen ist das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die öffentliche Verwaltung besonders wichtig. Deshalb wird der Informationssicherheit bei der Digitalisierung der Verwaltung besondere Beachtung geschenkt.“ Ein Mehr an Sicherheit schaffe häufig auch Bedienungshürden. Doch Priorität habe die Sicherheit.
Die Daten der Bürger und Unternehmen werden in der Landesverwaltung nach den aktuellen technischen Möglichkeiten unter anderem durch Verschlüsselung und Zwei-Faktor-Authentifizierung bestmöglich geschützt, teilt das Finanzministerium mit. Bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung kooperiert der Freistaat eng mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) (wir berichteten), um mit den dort erarbeiteten Standards und Hinweisen das Risiko des Behördengangs im Internet so gering wie möglich zu gestalten. (ba)

www.thueringen.de/th5/tfm

Stichwörter: Thüringen, IT-Sicherheit, Hartmut Schubert



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