Schleswig-Holstein:
Initiative gegen Amtsdeutsch


[8.2.2019] Eine Initiative zur verständlichen Behördensprache hat die Staatskanzlei Schleswig-Holstein angekündigt. Mit einem entsprechenden Projektauftrag soll die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung betraut werden.

Die Landesregierung Schleswig-Holstein will die Behördensprache für Bürger einfacher und nachvollziehbarer machen. Einen entsprechenden Projektauftrag für die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung hat der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dirk Schrödter, angekündigt. Gestartet werde das Projekt im Frühjahr. „Verständliche Sprache muss selbstverständlich werden“, sagte Schrödter. Der Staatssekretär reagierte damit nach Angaben der Staatskanzlei auf Medienberichte über oft umständliche und kaum nachvollziehbare Bescheide und Kommunikation von Behörden. Ursache seien häufig komplizierte Formulierungen von Gesetzen und Verordnungen.
Ziel der Landesregierung sei es, das Spannungsfeld zwischen Behörden- und Alltagssprache aufzulösen, sagte der Staatssekretär. Die Landesverwaltung müsse befähigt werden, mit Bürgern in einen verständlichen Dialog zu treten, meint Dirk Schrödter. Die kommunikativen Fähigkeiten für eine verständliche und zugleich rechtssichere Verwaltungssprache seien erlernbar. Ziel des an der Verwaltungsfachhochschule geplanten Projekts ist es laut der Pressemeldung der Staatskanzlei, allen Studierenden zukünftig einen entsprechenden Leitfaden an die Hand zu geben. Gleichzeitig diene das Projekt der Sensibilisierung für eine verständliche Behördensprache. (ba)

http://www.schleswig-holstein.de/stk
http://www.fhvd-sh.de

Stichwörter: Panorama, Schleswig-Holstein, Dirk Schrödter, Amtsdeutsch



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