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Niedersachsen:
Prozesse digital denken


[13.2.2019] Eine Analyse soll zeigen, wie Organisation und Arbeitsprozesse des Staatlichen Baumanagements Niedersachsen (SBN) optimiert werden können. Die Prozesse sollen dabei nicht nur zeitlich optimiert, sondern auch digital gedacht werden.

Die niedersächsische Landesregierung unterzieht das Staatliche Baumanagement Niedersachsen (SBN) einer Organisationsanalyse, für die jetzt der Startschuss gefallen ist. Wie können bei der Durchführung von Hochbaumaßnahmen die Effektivität und Wirtschaftlichkeit erhöht, Entscheidungsprozesse beschleunigt, klare Zuständigkeiten gesichert und organisatorische Schnittstellen reduziert werden? Das soll laut der Landesregierung eine Projektgruppe untersuchen, die aus Experten der verschiedenen Organisationsebenen des SBN besteht. Auch der Frage, ob ein zweistufiger Verwaltungsaufbau zielführender wäre, werde nachgegangen. Für einzelne Fragestellungen soll externe fachliche Expertise hinzugezogen werden.
„Ziel ist es letztlich, Termine zu halten, Kosten im Griff zu haben und die Qualitäten der Baumaßnahmen weiter zu steigern“, sagt der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers. Vor dem Hintergrund einer flächendeckenden Digitalisierung aller Lebensbereiche wird laut der Landesregierung ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass Prozesse nicht nur zeitlich optimiert, sondern auch digital gedacht werden. Insbesondere beim digitalen Planen und Bauen (Building Information Modelling, BIM), bei der elektronischen Vergabe sowie der elektronischen Rechnungsstellung und -bearbeitung seien allgemeine Standards landesweit abzugleichen und zu synchronisieren. Es wird eine enge Verknüpfung mit der Arbeit der Regierungskommission „Moderne Verwaltung für ein modernes Niedersachsen“ (wir berichteten) geben, kündigt die Staatskanzlei weiter an. (ve)

www.stk.niedersachsen.de

Stichwörter: Politik, Niedersachsen, Staatliches Baumanagement Niedersachsen, Bauwesen



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