BMWi:
Mehr Tempo bei der Digitalisierung


[15.5.2019] Bei der Digitalisierung der Verwaltung will das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) vorangehen: Bis 2022 sollen etwa 130 Verwaltungsleistungen elektronisch zur Verfügung stehen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will das Tempo bei der Verwaltungsmodernisierung steigern. „Im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes geht das Bundeswirtschaftsministerium voran und will zeigen, dass Verwaltungsleistungen digital und nutzerfreundlich angeboten werden können“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Christian Hirte anlässlich der Konferenz „Moderne, digitale Verwaltung – Partner der Wirtschaft“ am 9. Mai 2019 in Berlin (wir berichteten).
„Derzeit erarbeiten wir im Haus und in unseren Behörden eine Liste von Verwaltungsleistungen, die zügig online und nutzerfreundlich zur Verfügung stehen werden“, so Hirte. „Damit schaffen wir eine Reihe von Leuchtturmprojekten, die wir bis Anfang 2020 realisieren wollen.“ Insgesamt will das Ministerium laut eigenen Angaben in seinem Bereich bis zum Jahr 2022 die Digitalisierung von etwa 130 Verwaltungsleistungen umsetzen.
„Die Wirtschaft braucht eine moderne Verwaltung“, sagte Hirte weiter. „Endlich scheint die Zeit dafür reif zu sein, dass die Digitalisierung nachhaltig und wahrnehmbar in die öffentliche Verwaltung einzieht. Wir als Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sehen darin große Chancen.“ Digitale Lösungen würden die Betriebe und ihre Mitarbeiter von Bürokratie entlasten. Insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen bekämen diese Entlastung deutlich zu spüren. (ba)

https://www.bmwi.de

Stichwörter: Politik, Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), OZG



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Sachsen / Bayern: Zusammenarbeit stärken
[23.5.2019] Die Kabinette von Bayern und Sachsen haben den Ausbau der länderübergreifenden Zusammenarbeit beschlossen. Auf einer gemeinsamen Sitzung ging es unter anderem um Quantenkommunikation, künstliche Intelligenz und elektronische Behördenservices. mehr...
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (l.) und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer informieren auf einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der gemeinsamen Kabinettssitzung.
Hessen: Gesetzentwurf zur FITKO vorgelegt
[23.5.2019] Den Gesetzentwurf zum Ersten IT-Änderungsstaatsvertrag hat Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus jetzt in den Landtag eingebracht. Damit sollen die rechtlichen Voraussetzungen zur Gründung der Föderalen IT-Kooperation (FITKO) geschaffen werden. mehr...
Hessen: Digitalisierung vorantreiben
[22.5.2019] Bei ihrer ersten Pressekonferenz hat Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus ihr Fünf-Punkte-Arbeitsprogramm vorgestellt. Schwerpunkte der Digitalisierung für und mit den Menschen sind etwa der Ausbau der digitalen Infrastruktur und des digitalen Rathauses. mehr...
Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus stellt Fünf-Punkte-Arbeitsprogramm vor.
Bremen / NRW: Vereinbarung für Gewerbeanmeldung
[22.5.2019] Eine Erklärung zur Digitalisierung und Standardisierung von wirtschaftsbezogenen Verwaltungsleistungen haben Nordrhein-Westfalen und Bremen unterzeichnet und damit Vorschriften des OZG umgesetzt. mehr...
Nordrhein-Westfalen und Bremen vereinbaren länderübergreifende Zusammenarbeit für die digitale Gewerbeanmeldung.
Bayern: Digitalministerium mit eigenem Haushalt
[20.5.2019] Das bayerische Staatsministerium für Digitales hat jetzt seinen eigenen Haushalt. Er sieht insgesamt rund 90 Planstellen sowie 79,3 Millionen Euro für dieses Jahr und 84,3 Millionen Euro für 2020 vor. mehr...