Sachsen-Anhalt:
Neues Hausbankverfahren spart Kosten


[29.5.2019] Der IT-Dienstleister Dataport hat das bisherige Hausbankverfahren des Landes Sachsen-Anhalt durch seine eigene Lösung ersetzt. Mit dem neuen Verfahren können die Kosten mittelfristig gesenkt werden.

Für das Trägerland Sachsen-Anhalt hat der IT-Dienstleister Dataport das bislang eingesetzte Hausbankverfahren erfolgreich auf das eigene System umgestellt. Wie Dataport berichtet, steht dem Land mit dem neuen Verfahren nun nicht nur die elektronische Unterschrift als Sicherheitsfunktion zur Verfügung, durch die Migration könne Sachsen-Anhalt im Vergleich zum Vorgängerverfahren mittelfristig auch die Kosten um rund 40 Prozent senken.
Das Hausbankverfahren von Dataport basiert auf der Software PTS/CURR des Unternehmens Crede Experto. Es bildet die Schnittstelle zwischen Buchhaltung und Hausbank. Damit können Überweisungen direkt aus dem Buchhaltungssystem heraus vorgenommen werden. Außerdem unterstützt es SEPA für alle Banken.
Im Rahmen der Migration baute Dataport nach eigenen Angaben die Terminalserver mit Fachanwendungen und Archivfunktion auf und übernahm die Einrichtung der Konten und Kundengruppen. Außerdem stellt der IT-Dienstleister den Betrieb des Verfahrens über parallele Systeme sicher. Nutzer in Sachsen-Anhalt sind Universitäten und Unikliniken sowie die Landesbehörden. (bs)

https://www.sachsen-anhalt.de
https://www.dataport.de

Stichwörter: Finanzwesen, Dataport, Sachsen-Anhalt, Crede Experto, PTS/CURR



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