Brandenburg:
Zentrum für Digitale Transformation


[18.7.2019] Das neue Zentrum der Brandenburgischen Hochschulen für Digitale Transformation (ZDT) soll die Zusammenarbeit der Hochschulen im Land im Bereich der Verwaltungs-IT ausweiten, Know-how bringen die Hochschulen selbst ein.

Das neue Zentrum der Brandenburgischen Hochschulen für Digitale Transformation (ZDT) soll Know-how bündeln und die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen stärken. Das Zentrum der Brandenburgischen Hochschulen für Digitale Transformation (ZDT) ist jetzt gestartet. Wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes mitteilt, sollen darüber die Verwaltungs-IT der Hochschulen stärker vernetzt und hochschulübergreifend nutzbare Dienste etabliert werden. Das Land fördere die Zusammenarbeit mit jährlich bis zu einer Million Euro.
„Die weitere Stärkung der Hochschulverwaltungen im Bereich der Digitalisierung ist von großer Bedeutung für eine leistungsfähige und attraktive Hochschullandschaft“, sagt Wissenschaftsstaatssekretärin Ulrike Gutheil. „Davon profitieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulen ebenso wie Studierende und Studieninteressierte. Zugleich bringen wir damit einen wichtigen Bereich der öffentlichen Verwaltung voran.“
Mit dem ZDT entsteht laut Gutheil eine gemeinsame Arbeitsstruktur, die den brandenburgischen Hochschulen eine Verbesserung ihrer Verwaltungs-IT-Dienste ermöglicht. „Wir haben schon jetzt an unseren Hochschulen sehr gute Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung in Forschung und Lehre und in der Hochschulverwaltung. Das neue Zentrum bringt dieses Know-how zusammen, fördert eine enge Abstimmung und bietet die Möglichkeit, gemeinsam an innovativen Konzepten für IT-Systeme zu arbeiten und diese zielgerichtet umzusetzen.“

Hochschulen bringen Expertise ein

Die Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau und stellvertretende Vorsitzende der Brandenburgischen Landesrektorenkonferenz, Professorin Ulrike Tippe ergänzt: „Die Einrichtung des Zentrums für digitale Transformation ermöglicht den Brandenburger Hochschulen – unabhängig von Typ und Größe – eine systematische Professionalisierung ihrer Verwaltungsprozesse. Die Herausforderungen der Digitalisierung sind mittlerweile so komplex und vielfältig, dass in Zukunft einzelne Hochschulen allein diese nicht mehr bewältigen werden. Vor diesem Hintergrund ist eine kooperative Herangehensweise unerlässlich. Das Zentrum für digitale Transformation liefert somit einen wichtigen Beitrag für die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und unterstützt diese auf ihrem Weg in eine zunehmend digitale Zukunft.“
Laut MWFK greift das ZDT-Angebot Verwaltungsaufgaben im Bereich des Studiums, etwa Prüfungs- und Notenbescheide, Bewerbungen auf Studienplätze und Immatrikulation ebenso auf wie allgemeine Verwaltungstätigkeiten, etwa hinsichtlich Beschaffungen, Raumorganisation oder im Personal-Management. Eine besondere Stärke des Zentrums sei, dass sich die Hochschulen mit ihrem vorhandenen Fachwissen und ihrer Expertise unmittelbar einbringen.
Beteiligt am Zentrum für Digitale Transformation sind die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), die Fachhochschule Potsdam, die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die Technische Hochschule Brandenburg, die Technische Hochschule Wildau und die Universität Potsdam. Die strategische Lenkung des Zentrums obliege einem Steuerungsrat, dem die Präsidenten der beteiligten Hochschulen und die Wissenschaftsstaatssekretärin angehören. Die Geschäftsstelle des Zentrums werde an der Technischen Hochschule Wildau errichtet.
In den kommenden Monaten werden Projekte und Vorhaben entwickelt, welche die Basis für gemeinsame IT-Lösungen und Kooperationen sein können, kündigt das Ministerium an. Die Weiterentwicklung der Verwaltungs-IT der Hochschulen ist eine Maßnahme der Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg (wir berichteten). (ve)

https://mwfk.brandenburg.de

Stichwörter: Hochschul-IT, Brandenburg, ZDT

Bildquelle: MWFK

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