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Dialog wird fortgesetzt


[8.8.2019] Wie die Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen weiter gestaltet werden soll, können die Bürger mitentscheiden. Die Landesregierung lädt zu Dialogveranstaltungen vor Ort sowie einer Online-Beteiligung ein.

Künstliche Intelligenz (KI), Bildung und demografischer Wandelt sind drei Themenschwerpunkte bei der Fortschreibung der Digitalstrategie für Nordrhein-Westfalen. Um diese weiterzuentwickeln, lädt die Landesregierung jetzt zur Bürgerbeteiligung ein.
Den Anfang mache am 23. August 2019 eine Dialogveranstaltung in Bonn: Digitale Chancen von KI-Anwendungen mitgestalten. Hier rücke die Ethik und Zertifizierung von KI in den Mittelpunkt. Zur Diskussion stehe der Prüfkatalog zur Zertifizierung von vertrauenswürdigen KI-Anwendungen des Kompetenznetzwerks KI.NRW unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS. Dabei werde KI aus den Perspektiven Ethik, Recht, Sicherheit und Politik betrachtet.
Eine zweite Dialogveranstaltung ist für den 3. September in Düsseldorf angesetzt. Damit künstliche Intelligenz entstehen kann, ist der Zugang zu Daten Voraussetzung, heißt es vonseiten der Landesregierung. Diskutiert werden soll bei der Veranstaltung in Düsseldorf vor allem, wie ein Zugang zu den benötigten Daten bereitgestellt und entsprechende Daten nutzbar gemacht werden können.
Parallel zur ersten Dialogveranstaltung beginnt am 23. August eine vierwöchige Online-Beteiligung zunächst zum Thema künstliche Intelligenz. Weitere Veranstaltungen zu den Themen Bildung und demografischer Wandel seien für Herbst angesetzt. Die Ergebnisse der insgesamt vier Veranstaltungen sowie der drei Online-Beteiligungsphasen werden nach Angaben der Landesregierung analysiert und ausgewertet und fließen gebündelt in die Digitalkonferenz am 22. November 2019 in Düsseldorf ein, bei der die Landesregierung mit Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft über die konkrete Gestaltung der Digitalisierung Nordrhein-Westfalens beraten werde. (ve)

https://www.digitalstrategie.nrw

Stichwörter: Politik, Nordrhein-Westfalen, Digitalisierungsstrategie, Bürgerbeteiligung



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