Sachsen:
CIO ist Mitglied der Regierung


[24.1.2020] Sachsen-CIO Thomas Popp ist zum Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung und Mitglied der Staatsregierung berufen worden. Damit ist das Thema Digitale Verwaltung jetzt im Kabinett vertreten.

Sachsen-CIO Thomas Popp Am 20. Dezember 2019 hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sein neues Kabinett berufen. In diesem Zusammenhang wurde Thomas Popp zum Staatssekretär und Mitglied der Sächsischen Staatsregierung ernannt. Dadurch sind die politischen Schwerpunktthemen Digitale Verwaltung, Verwaltungsmodernisierung und Personalstrategie jetzt direkt im Kabinett vertreten, ein Umstand der nach Angaben der Staatskanzlei im föderalen Kontext in dieser Konstellation „CIO als Staatssekretär als Mitglied der Staatsregierung“ ein Novum darstellen dürfte.
Der 1961 in Schweinfurt geborene Popp begann seine Laufbahn im öffentlichen Dienst nach Angaben der Staatskanzlei im Jahr 1992 als Dozent an der Beamtenfachhochschule in Herrsching. Im Jahr 2005 wechselte der Volljurist in das sächsische Finanzministerium als Referatsleiter Organisation und Automation sowie Datenschutz der Steuerverwaltung. 2010 wurde Thomas Popp mit der Leitung der Oberfinanzdirektion Chemnitz betraut und im Jahr 2011 zum Präsidenten des Landesamts für Steuern und Finanzen ernannt. Anfang 2015 wechselte er als Leiter der Zentralabteilung in die Staatskanzlei. In dieser Funktion übernahm er den Vorsitz der Kommission zur umfassenden Evaluation der Aufgaben, Personal- und Sachausstattung des Freistaats. Seit 10. April 2018 ist Popp als Amtschef der Staatskanzlei eingesetzt und zusätzlich verantwortlich für die Stabsstelle für die landesweite Organisationsplanung, Personalstrategie und Verwaltungsmodernisierung. Mit Wirkung zum 1. August 2018 wurde er darüber hinaus zum Beauftragten für Informationstechnologie des Freistaates Sachsen ernannt (wir berichteten). (ba)

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Stichwörter: Politik, Sachsen, CIO, Thomas Popp

Bildquelle: Sächsische Staatskanzlei / Pawel Sosnowski

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