Sie befinden sich hier: Startseite > Themen > Panorama > Antrag online stellen

Fisch-Etikettierung:
Antrag online stellen


[19.3.2020] Mit Blick auf das Onlinezugangsgesetz (OZG) ist der Antrag zur Aufnahme einer neuen Handelsbezeichnung in das Verzeichnis für Erzeugnisse der Fischerei und Aquakultur digitalisiert worden. In einem nächsten Schritt soll die Verwaltungsleistung an das Nutzerkonto Bund angebunden werden.

Die Aufnahme einer neuen Handelsbezeichnung in das Verzeichnis für Erzeugnisse der Fischerei und Aquakultur kann jetzt digital beantragt werden. Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mitteilt, ist die so genannte Fisch-Etikettierung als Pilotvorhaben im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) digitalisiert worden (wir berichteten). Seit April 2019 haben sie das BLE und das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) umgesetzt. Oberste Priorität hatte dabei die Nutzerfreundlichkeit. Die online ausgefüllten Anträge können nun entweder mithilfe der eID-Funktion des Personalausweises medienbruchfrei elektronisch oder wie bislang in ausgedruckter Form eingereicht werden.
Geplant ist laut BLE die Anbindung sowie Authentifizierung über das Nutzerkonto Bund, für das sich deutsche sowie ausländische Personen und Unternehmen anmelden können. Das System soll dann bereits hinterlegte Stammdaten ergänzen, fachliche Daten können die Antragsteller eigenhändig hinzufügen. „Die BLE prüft im Antragsprozess die Gültigkeit der einzureichenden Nachweise und die neue Handelsbezeichnung“, erklärt BLE-Präsident Hanns-Christoph Eiden. „Durch die Digitalisierung werden fehlerhafte oder unzureichend ausgefüllte Anträge minimiert, die Unternehmen entlastet und unsere Effektivität deutlich gesteigert.“ (ba)

Informationen zur Fisch-Etikettierung (Deep Link)

Stichwörter: Panorama, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), ITZBund, OZG, Fisch-Etikettierung



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Panorama
Bayern: Neue Nummer eins
[6.2.2023] Im Dashboard Digitale Verwaltung des BMI belegt Bayern jetzt den Spitzenplatz. Der Freistaat sieht sich laut Digitalministerin Gerlach in seinem Kurs Online First bestätigt und wird sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. mehr...
Fraunhofer FOKUS: Datenbestände kontrolliert teilen
[2.2.2023] In dem EU-geförderten Projekt PISTIS entwickeln 31 Projektpartner unter der Leitung von Fraunhofer FOKUS eine Lösung, die den sicheren Datenaustausch und -handel über die Grenzen von Organisationen und Datenräumen hinweg ermöglichen soll – auch für öffentliche Einrichtungen. mehr...
OSBA: Digitalisierung braucht Standards
[20.1.2023] Ein Whitepaper des DIN-Normenausschusses Informationstechnik und Anwendungen befasst sich mit Normen und Standards bei der Verwaltungsdigitalisierung. An der Vorbereitung des Papiers hat auch die Open Source Business Alliance mitgewirkt. Sie unterstützt dessen Grundsätze, sieht in einigen Punkten aber zu wenig Konsequenz. mehr...
Dataport/Hamburg: GovTech Campus für die Hansestadt
[18.1.2023] In Hamburg entsteht ein regionaler Ableger des GovTech Campus Deutschland. Daran beteiligt ist auch Dataport. Damit soll eine zentrale Austausch-, Lern- und Experimentierplattform für die Hansestadt, den IT-Dienstleister und die GovTech-Szene geschaffen werden. mehr...
Dataport: Lehren aus dem OZG
[17.1.2023] Bund, Länder, Kommunen und auch IT-Dienstleister haben während der OZG-Umsetzung Erfahrungen gesammelt, die bei der weiteren Verwaltungsdigitalisierung hilfreich sein können. Dataport fasst zusammen, was sich für Gesetzgebung und praktische Umsetzung ändern sollte. mehr...
Suchen...

 Anzeige


Aktuelle Meldungen