Fraunhofer FOKUS:
Einblick in Verwaltungsarbeit


[20.4.2020] Wie gehen Behörden mit Anfragen und Themen der Bürger um? Welche Fragen werden öffentlichen Einrichtungen häufig gestellt? Eine neue Datenanalyse-Plattform des Fraunhofer-Instituts FOKUS gibt jetzt Auskunft darüber.

Das Dashboard visualisiert die gewonnenen Daten über die Arbeitsweise von Behörden. Was möchten Bürger von der öffentlichen Verwaltung wissen? An welche Behörden richten sie die meisten Anfragen? Und welche Ämter antworten besonders schnell? Diese und viele weitere Fragen kann jetzt jeder Interessierte auf einer neuen Datenanalyse-Plattform des Fraunhofer-Instituts FOKUS recherchieren. Gemeinsam mit der Online-Plattform „Frag den Staat“ hat der Geschäftsbereich Digital Public Services (DPS) von Fraunhofer FOKUS die Datenanalyse-Plattform „Frag den Staat Analytics“ entwickelt, informiert das Forschungsinstitut.
Die neue Plattform soll Einblicke in und über die Arbeit der deutschen Behörden ermöglichen. „Frag den Staat“ sei eine gemeinnützige Plattform der Open Knowledge Foundation Deutschland, die Informationsabfragen von Bürgern an die Verwaltung sammelt, an die passenden Behörden weiterleitet und die Antworten frei zugänglich veröffentlicht. Das Spektrum reiche gemäß Informationsfreiheitsgesetz von Studien und Gutachten über Verträge und Baupläne bis hin zu behördeninternen Protokollen. Statistiken über das gebündelte Wissen der Plattform können nun unter dem zugehörigen Dashboard analysiert werden.

Zusammenhänge leicht verstehbar aufbereitet

„Unsere Datenanalyse-Plattform bietet einen Einblick, wie öffentliche Einrichtungen mit Anfragen und Themen der Bürgerinnen und Bürger umgehen – visuell so aufbereitet, dass auch thematische Laien die Zusammenhänge leicht verstehen können“, erklärte Jens Klessmann, Leiter des Geschäftsbereichs DPS und Initiator der Plattform. „Frag den Staat Analytics“ könne von Bürgern ebenso genutzt werden wie von der Verwaltung: „Mitarbeitende von Behörden erhalten über die Plattform einen Überblick, ob sie den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern noch optimieren können und welche ihrer Kolleginnen und Kollegen in anderen Ämtern gegebenenfalls Tipps geben können zur Umsetzung“, ergänzte Klessmann.
Auch Arne Semsrott, Projektleiter von „Frag den Staat“, sieht in der Datenanalyse-Plattform klare Vorteile für die Bürger: „Das Tool ermöglicht eine bessere öffentliche Kontrolle von Behörden: Wer antwortet schnell, wer reißt die Fristen des Informationsfreiheitsgesetzes regelmäßig? Die Auswertungen sollten als Grundlage dienen, um die Verwaltungspraxis besser zu machen – und bald auch das zugrundeliegende Gesetz.“ (co)

Dashboard „Frag den Staat Analytics“ (Deep Link)
https://www.fokus.fraunhofer.de

Stichwörter: Portale, CMS, Fraunhofer FOKUS, Frag den Staat

Bildquelle: https://publicanalytics.fokus.fraunhofer.de/fragdenstaat

Druckversion    PDF     Link mailen




 Anzeige


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich CMS | Portale
Bundesportal: Neue OZG-Leistungen
[29.3.2021] Mit zwei neuen OZG-Leistungen wartet das Bundesportal auf. Über die Plattform kann jetzt nicht nur das Berechtigungszertifikat zur Nutzung der Online-Ausweisfunktion von eID-Karten beantragt werden, sondern auch die Betroffenenauskunft zum Nationalen Waffenregister. mehr...
Das Berechtigungszertifikat für die Online-Ausweisfunktion kann jetzt online beantragt werden.
Digital.Campus Bayern: Weiterbildung per Online-Plattform
[23.3.2021] Die Informations-, Buchungs- und Lernplattform Digital.Campus Bayern soll dabei helfen, den digitalen Bürgerservice zu verbessern. Verwaltungsmitarbeiter können darüber an Fort- und Weiterbildungen teilnehmen. mehr...
Über die Plattform Digital.Campus Bayern können sich Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung online weiterbilden.
Fraunhofer FOKUS: Technologie für EU-Datenportal
[26.2.2021] Die Europäische Union setzt für die Weiterentwicklung des Europäischen Datenportals auf eine Technologie des Fraunhofer-Instituts FOKUS. Das europäische Datenvorhaben umfasst dabei deutlich mehr als nur ein Portal. mehr...
Hamburg: Schiffsregister auf digital umgestellt
[24.2.2021] Das Hamburger Schiffsregister ist mit 6.200 Einträgen das größte in Deutschland. Die Vorgänge wurden bislang auf dem Papierweg erledigt. Seit Sommer 2020 stellt das Amtsgericht Hamburg die Services des Registers in einem modernen Online-Portal zur Verfügung. mehr...
Seit Sommer 2020 wird das Hamburger Schiffsregister digital geführt.
Bayern: Behördenleistungen per App
[23.2.2021] Bürger in Bayern sollen in Zukunft zahlreiche Behördengänge bequem per Handy abwickeln können. Dafür sorgt die nun lancierte BayernApp, die Zugang zu über 150 Online-Services verspricht – allerdings nur, sofern die jeweils zuständige Behörde auch mitmacht. mehr...
Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach präsentiert die neue BayernApp.
Suchen...
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich CMS | Portale:
SEITENBAU GmbH
78467 Konstanz
SEITENBAU GmbH
Aktuelle Meldungen