Kiel:
Apps unterstützen Polizeiarbeit


[11.6.2020] Die Kieler Polizei setzt ab sofort Smartphone-Apps zur Unfallaufnahme und Personenkontrolle ein. Weitere Polizeireviere in ganz Schleswig-Holstein sollen folgen.

Unfallaufnahme und Personenkontrolle per Smartphone-App – dieser Service steht der Polizei in Kiel ab sofort zur Verfügung. Das meldet der IT-Dienstleister Dataport, der die Polizei mit den mobilen Endgeräten ausgestattet hat. Die Mobiltelefone mit zunächst drei Polizei-Apps habe das Landespolizeiamt jetzt an die Beamten im vierten Kieler Polizeirevier, beim Kriminaldauerdienst der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt und dem Polizeibezirksrevier verteilt.
Seit Ende Februar 2020 seien bereits 250 Geräte in einer Pilotphase an die Polizei in Schleswig-Holstein ausgegeben worden, unter anderem im ersten, zweiten und dritten Kieler Polizeirevier. In den kommenden Jahren will Dataport laut eigenen Angaben über 6.000 Smartphones flächendeckend im ganzen Bundesland ausrollen.
Zu den drei Polizei-Apps gehören die mobile Anwendung für das Vorgangsbearbeitungssystem @rtus und eine App für Kartendienste und Navigation. Beide habe Dataport selbst entwickelt. Bei der dritten Anwendung handle es sich um eine Dokumentenprüf-App der Bundespolizei für die Smartphones. Mit diesen Apps könnten die Beamten vor Ort Vorgänge aufnehmen, Ausweisdokumente auf ihre Echtheit überprüfen und eine Lageeinschätzung durch geobasierte Fachdaten unterstützen.
Das Projekt setze Dataport in enger Kooperation mit den Produktbereichen @rtus und GIS der Landespolizei um. Die nächsten Polizeireviere, die Dataport mit Smartphones ausstattet, seien die Reviere in Lübeck und Norderstedt. (co)

Polizeidirektion Kiel (Deep Link)
https://www.dataport.de

Stichwörter: Panorama, Dataport, Kiel, Schleswig-Holstein, Apps, Polizei



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