Mecklenburg-Vorpommern:
Pilotprojekt zu mobiler Polizeiarbeit


[3.11.2020] Mecklenburg-Vorpommerns Landespolizei startet mit dem Projekt mPOL in die via Smartphone unterstützte Polizeiarbeit. Zunächst nehmen vier Polizeireviere im Pilotbetrieb teil und erhielten dazu mobile Endgeräte mit spezialisierten Apps.

Mit mPOL startet in Mecklenburg-Vorpommern die flächendeckende Einführung von Smartphones bei der Landespolizei. Mit einer Pilotphase in zunächst vier Polizeirevieren startet jetzt die flächendeckende Einführung von Smartphones für Mecklenburg-Vorpommerns Polizei. Innerhalb des Projekts mPOL – kurz für: mobile Polizei – das unter anderem die Einführung von mobilen Endgeräten und polizeifachlichen Applikationen umsetzt, sollen für etwa ein Jahr 246 iPhones getestet werden. Wie das Ministerium für Inneres und Europa mitteilt, nehmen an dem Pilotprojekt die Polizeihauptreviere Schwerin, Wismar, Neubrandenburg und Pasewalk teil. Zunächst sollen den Polizistinnen und Polizisten dort sechs spezifische Apps zur Verfügung stehen. Dabei handle es sich unter anderem um einen Messenger zur Kommunikation und für den Austausch von Dokumenten sowie um eine App, die einen Abgleich mit dem polizeilichen Fahndungsdatenbestand und eine Dokumentenprüfung ermögliche. Personenbezogene Daten werden nicht auf den Endgeräten gespeichert. Verschlüsselte Übertragungen und ein zertifiziertes Rechenzentrum der Polizei garantieren die Sicherheit der Daten. Insgesamt wolle das Land Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2020 etwas mehr als eine Million Euro in die mobile Kommunikation der Polizei investieren. (sib)

https://www.regierung-mv.de

Stichwörter: Panorama, Fachverfahren, Polizei, Apps, Mecklenburg-Vorpommern

Bildquelle: foottoo/123rf.com

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