Berlin:
5.000 Notebooks für die Bezirke


[25.1.2021] In Berlin soll die mobile Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter erhöht werden. Das ITDZ Berlin unterstützt die Bezirke bei der Beschaffung der entsprechenden Hardware und bei der Anpassung der Infrastruktur.

In Berlin will die Senatsinnenverwaltung die mobile Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiter erhöhen. Deswegen sollen ab sofort schrittweise 5.000 zusätzliche Laptops für die Berliner Bezirke ausgeliefert werden. Wie die Senatsverwaltung
für Inneres und Sport mitteilt, ist das Vorhaben Teil der so genannten One-Device-Strategie des Berliner Senats. Diese beinhaltet die Umstellung aller geeigneten IT-Arbeitsplätze der Berliner Verwaltung auf mobile Endgeräte – in einem Zeitraum von fünf Jahren.
Die Lieferung der Laptops an die Berliner Bezirke erfolge durch den IT-Dienstleister des Landes, das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin). Gesteuert und finanziert werde der Prozess durch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Für die notwendige Erweiterung der IT-Infrastruktur sollen die Bezirke selbst sorgen. Dort arbeiten die IT-Stellen daran, die technischen Voraussetzungen für die Einbindung der Geräte zu schaffen. Das ITDZ Berlin unterstütze die Bezirke hierbei, etwa bei der Schaffung ausreichender Server-Kapazitäten. Die neuen Endgeräte sollen durch die Bezirke nach und nach in die bezirkliche Infrastruktur eingebunden, mit Software versehen und den Beschäftigten ausgehändigt werden, berichtet die Senatsverwaltung weiter.
Sobald alle der 5.000 zusätzlich durch das Land bereitgestellten Notebooks einsatzbereit an die Mitarbeitenden in den Bezirken übergeben worden sind, seien rund ein Drittel der Beschäftigten in den Bezirken mobil arbeitsfähig. Das sei eine Verdreifachung der mobilen Arbeitsfähigkeit der Bezirke – eine Steigerung von 12 auf 33 Prozent. Weitere Endgeräte sind laut Senatsverwaltung bereits bestellt und sollen in den nächsten Monaten ausgeliefert werden. (sib)

https://www.berlin.de
https://www.itdz-berlin.de

Stichwörter: IT-Infrastruktur, IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin), Berlin, mobiles Arbeiten



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich IT-Infrastruktur
Thüringen: Sichere Arbeitsplatztechnik steht bereit
[22.11.2021] In den Landesverwaltungen ist ein Kulturwandel zu beobachten: Alle Ressorts streben eine Fortentwicklung des flexiblen Arbeitens und der modernen Arbeitsweise an. Über den Ausbau der digitalen Arbeitsplätze für flexibles und mobiles Arbeiten in der Thüringer Landesverwaltung hat jetzt der Thüringer Finanzstaatssekretär und CIO Hartmut Schubert informiert. mehr...
Künstliche Intelligenz: Macht und Bedeutung Bericht
[12.11.2021] Künstliche Intelligenz soll immer mehr Hilfestellung und Unterstützung im öffentlichen Sektor leisten. Staaten wie Estland, die von einer schrumpfenden Bevölkerung gekennzeichnet sind, treiben die Entwicklung voran. mehr...
Estland ist Deutschland bei der Verwaltungsdigitalisierung und beim Einsatz von KI weit voraus.
Thüringen: Mehr digitale Souveränität
[8.11.2021] Thüringen hat eine gemeinsame Absichtserklärung der Landes-CIOs und des Bunds zur Stärkung der digitalen Souveränität unterzeichnet. Damit soll die Entwicklung alternativer, Open-Source-basierter Lösungen forciert werden, darunter auch ein souveräner Verwaltungsarbeitsplatz. mehr...
ZIB: Rahmenvertrag mit Esri
[1.11.2021] Die Zentrale IT-Beschaffung (ZIB) hat jetzt einen Rahmenvertrag mit dem Technologieanbieter Esri geschlossen. Esri Produkte und Dienstleistungen sind deshalb ab sofort auf der elektronischen Einkaufsplattform des Bundes verfügbar. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Rechenzentrum für Finanzverwaltung
[29.10.2021] Nordrhein-Westfalens Finanzverwaltung wird ein modernes und nach ökologischen Kriterien geplantes Rechenzentrum im niederrheinischen Kaarst bauen. Das neue Gebäude soll höchsten Sicherheitsanforderungen genügen. Geplanter Baubeginn ist 2023. mehr...
Suchen...

 Anzeige

**
Aktuelle Meldungen