Sie befinden sich hier: Startseite > Themen > Panorama > Beihilfe-App für Beamte

Bayern:
Beihilfe-App für Beamte


[4.2.2021] Bayern hat eine App gelauncht, die es Beamten erlaubt, Anträge auf Erstattung beihilfefähiger Aufwendungen digital zu stellen. Die App soll sich durch besondere Nutzerfreundlichkeit auszeichnen.

In Bayern können Beamte Anträge auf Erstattung beihilfefähiger Aufwendungen künftig per Smartphone stellen. Die App Beihilfe Freistaat Bayern erlaubt es, Rechnungsbelege von Ärzten oder Apotheken einfach zu fotografieren und unbürokratisch über die App einzureichen. Kopien oder Belege in Papierform müssen nicht nachgereicht werden. Auf diese Weise will der Freistaat Bayern seine Mitarbeiter mit einer zügigen, unkomplizierten Antragstellung unterstützen. Die App spare Zeit, Kosten, Papier und schone die Umwelt, heißt es dazu aus dem bayrischen Staatsministerium für Finanzen und Heimat.

Angepasster Rechtsrahmen

Die App Beihilfe Freistaat Bayern steht seit 1. Februar 2021 im Apple App-Store und im Google Play Store zur Verfügung. Sie bietet einen Überblick über alle darüber eingereichten Belege. Der Schutz der personenbezogenen Daten, die die Beihilfeberechtigten an das Landesamt für Finanzen übermitteln, sei sichergestellt. Für die elektronische Antragstellung wurden zudem die rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst und zugleich der Rahmen geschaffen, dass künftig auch bayerische Kommunen vergleichbare Lösungen für ihre Bediensteten anbieten können.

Usability im Fokus

Schon mit Beginn der Entwicklung waren Benutzerfreundlichkeit, leichte Bedienbarkeit und insbesondere die Barrierefreiheit der App wesentliche Ziele. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sei die Software sowohl nach den Vorgaben der Bayerischen E-Government-Verordnung als auch der EU-Norm für digitale Zugänglichkeit konzipiert worden. Die App soll laufend optimiert und an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden. (sib)

https://beihilfeapp.bayern

Stichwörter: Panorama, Bayern, App, Beihilfeantrag



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Panorama
Fraunhofer FOKUS: Datenbestände kontrolliert teilen
[2.2.2023] In dem EU-geförderten Projekt PISTIS entwickeln 31 Projektpartner unter der Leitung von Fraunhofer FOKUS eine Lösung, die den sicheren Datenaustausch und -handel über die Grenzen von Organisationen und Datenräumen hinweg ermöglichen soll – auch für öffentliche Einrichtungen. mehr...
OSBA: Digitalisierung braucht Standards
[20.1.2023] Ein Whitepaper des DIN-Normenausschusses Informationstechnik und Anwendungen befasst sich mit Normen und Standards bei der Verwaltungsdigitalisierung. An der Vorbereitung des Papiers hat auch die Open Source Business Alliance mitgewirkt. Sie unterstützt dessen Grundsätze, sieht in einigen Punkten aber zu wenig Konsequenz. mehr...
Dataport/Hamburg: GovTech Campus für die Hansestadt
[18.1.2023] In Hamburg entsteht ein regionaler Ableger des GovTech Campus Deutschland. Daran beteiligt ist auch Dataport. Damit soll eine zentrale Austausch-, Lern- und Experimentierplattform für die Hansestadt, den IT-Dienstleister und die GovTech-Szene geschaffen werden. mehr...
Dataport: Lehren aus dem OZG
[17.1.2023] Bund, Länder, Kommunen und auch IT-Dienstleister haben während der OZG-Umsetzung Erfahrungen gesammelt, die bei der weiteren Verwaltungsdigitalisierung hilfreich sein können. Dataport fasst zusammen, was sich für Gesetzgebung und praktische Umsetzung ändern sollte. mehr...
Bayern: Datenschutzfragen im Archivwesen
[16.1.2023] Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns haben ein Arbeitspapier publiziert, das wesentliche Fragen zum Verhältnis von datenschutzrechtlicher Löschungs- und archivrechtlicher Anbietungspflicht erläutert. mehr...
Suchen...

 Anzeige


procilon GROUP
04425 Taucha bei Leipzig
procilon GROUP
SEITENBAU GmbH
78467 Konstanz
SEITENBAU GmbH
MACH AG
23558 Lübeck
MACH AG
Aktuelle Meldungen