Bremen / Bund:
Förderung für OZG-Familienleistungen


[10.5.2021] Das Bundesfamilienministerium und Bremens Finanzsenator haben eine Vereinbarung zur Umsetzung digitaler Leistungen im Bereich Familie und Kind unterzeichnet, die sich aus dem Onlinezugangsgesetz ergibt.

Finanzsenator Dietmar Strehl (rechts) und der für die Digitalisierung zuständige Staatsrat Martin Hagen bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. Durch die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Familie und Kind sollen antragstellende Bürger in Zukunft entlastet werden. Das Bundesfamilienministerium und – stellvertretend für den Bremer Senat – Bremens Finanzsenator Dietmar Strehl haben nun eine Vereinbarung zur Umsetzung digitaler Leistungen in diesem Bereich unterzeichnet, die sich aus dem Onlinezugangsgesetz (OZG) ergibt. Für das OZG-Themenfeld Familie und Kind haben das Bundesfamilienministerium und die Freien Hansestadt Bremen die Federführung. Das Land Bremen hat laut Senat dabei die wichtige Rolle, die digitalen Angebote zu konzipieren, die notwendige technische Infrastruktur aufzubauen und schließlich die innovativen Angebote bundesweit verfügbar zu machen. Dafür sollen nun 134 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket des Bundes bereitgestellt werden.

Erprobte Kooperation wird erweitert

21 Verwaltungsleistungen sollen im Themenfeld Familie und Kind digitalisiert werden. Zu den umzusetzenden Online-Diensten gehören unter anderem der Antrag auf Eheschließung, auf Unterhaltsvorschuss, auf Kinder- und Elterngeld, aber auch die Kita-Anmeldung oder der Antrag für Leistungen im Rahmen eines Schwangerschaftsabbruchs. Bremen und das Bundesfamilienministerium als Federführer profitieren bei der Umsetzung von den gemeinsamen Erfahrungen aus bereits gestarteten Digitalisierungsprojekten, wie ElterngeldDigital oder dem Pilotprojekt Einfach Leistungen für Eltern (ELFE), heißt es aus dem Bremer Senat. Bei ELFE haben in Bremen die Senatorin für Soziales, der Senator für Inneres und der Senator für Finanzen bereits erfolgreich zusammengearbeitet. Die Zusammenarbeit soll jetzt auf die Senatorin für Kinder und Bildung, die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz und den Senator für Kultur ausgedehnt werden. (sib)

https://www.finanzen.bremen.de/ozg

Stichwörter: Portale, CMS, Bremen, Bund, Onlinezugangsgesetz (OZG), Familie und Kind

Bildquelle: Senator für Finanzen Bremen

Druckversion    PDF     Link mailen




 Anzeige


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich CMS | Portale
Einheitliches Unternehmenskonto: Bund nimmt als Pilot teil
[26.5.2021] Als einer der ersten Piloten wird der Bund am einheitlichen Unternehmenskonto auf ELSTER-Basis teilnehmen. Im Juni soll die Lösung bereitgestellt werden und das Organisationskonto des Nutzerkontos Bund ablösen. mehr...
Bundesportal: Nutzer-Feedback gefragt
[21.5.2021] Noch bis Ende Mai können Besucher des Bundesportals Feedback zu Handhabung und Design der Plattform geben. Die Umfrageergebnisse sollen in den weiteren Ausbau der Plattform einfließen. mehr...
Bremen: Digitalisierungswelle erfasst Schiffe
[20.5.2021] Die Freie Hansestadt Bremen hat jetzt das Digitale Schiffsregister eingeführt. Für eine vollautomatisierte Nutzung drängt der Bremer Senat für Justiz- und Verfassung weiterhin auf eine entsprechende Bundesgesetzesänderung. mehr...
Besuch beim Bremer Schiffsregister.
Nordrhein-Westfalen: Serviceportal.NRW geht in Betrieb
[14.5.2021] In Nordrhein-Westfalen nimmt das Serviceportal.NRW den Betrieb auf, vorerst mit einem kleinen Spektrum digitalisierter Leistungen zum Staatsangehörigkeitsrecht. Dabei gesammeltes Nutzerfeedback soll in die weitere Entwicklung einfließen. mehr...
Hamburg: Projektstart BAföG Digital
[10.5.2021] Hamburg hat den neuen Antragsassistenten BAföG Digital in Betrieb genommen. Damit komplettiert das Land sein digitales Angebot für die Antragstellung von Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. mehr...
Suchen...

 Anzeige

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich CMS | Portale:
SEITENBAU GmbH
78467 Konstanz
SEITENBAU GmbH
Aktuelle Meldungen