Bistum Osnabrück:
Digitalisierung der Personalabrechnung


[11.8.2021] Die Personalabrechnung im Bistum Osnabrück erfolgt nun komplett digital. Die ITEBO-Unternehmensgruppe hat bei der Implementierung der hierfür erforderlichen Software unterstützt.

Das Bistum Osnabrück hat seine Personalabrechnung digitalisiert. Das Bistum Osnabrück hat den Bereich Payroll jetzt komplett digitalisiert. Wie die ITEBO Unternehmensgruppe mitteilt, ist für die Mitarbeiter somit alles digital verfügbar – von der Personalakte über die Personalabrechnung bis hin zum Entgeltbetrag. Es werde deutlich weniger Papier verbraucht, kein Porto werde mehr fällig und die Prozesse laufen schneller.
Das Bistum wollte alle Prozesse im Bereich Gehaltsabrechnung verschlanken, die Kosten reduzieren und zusätzlich nachhaltiger arbeiten, heißt es vonseiten der Unternehmensgruppe weiter. Seit Anfang 2019 wurden deshalb sukzessive die Abläufe auf eine digitale Arbeitsweise umgestellt. Mit Unterstützung von ITEBO wurden Ideen in gemeinsame Konzepte umgewandelt und anschließend umgesetzt. Durch moderne Software-Lösungen wurden die Prozesse im Personalbereich optimiert und qualitätsgesichert.
Eine bedeutende Arbeitserleichterung sei die digitale Personalakte. Alle Informationen zu einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter liegen gebündelt vor und über eine Suchfunktion finde man spürbar schneller Antworten. Insbesondere in Zeiten des Homeoffice während der Corona-Pandemie sei dieser Digitalisierungsschritt von großer Bedeutung. Zahlreiche Arbeitsabläufe seien jetzt strukturierter und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können deutlich schneller reagieren. Das gestalte die Zusammenarbeit effizienter und die Mitarbeiterzufriedenheit steige.
Für das Bistum Osnabrück sei die Personalabrechnung eine besondere Herausforderung, da es circa 12.000 Angestellte und Beamte abrechne. Das beinhalte alle kirchlichen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Bistum, die zum Beispiel in Kindergärten, Schulen, Bildungshäusern, Vereinen und vielen anderen Einrichtungen der kirchlichen Arbeitgeber tätig seien.
An die Personalabrechnung werden außerdem hohe Qualitätsanforderungen gestellt. Wenn hier Fehler entstehen, sei dies folgenschwer für das Personal. Durch neue digitale Prüfungsmechanismen in der digitalen Entgeltkontrolle werde dem Bistum der hohe Qualitätsanspruch an die Personalabrechnung gesichert.
„ITEBO hat uns hier gut bei der Umsetzung unterstützt. Alle Systeme werden im ITEBO-Rechenzentrum gehostet und von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmensgruppe supportet. Die Einführung der Digitalisierung stellt eine weitere gute und zukunftsträchtige Grundlage für die Arbeit in der Abrechnung dar und gibt für die Betreuung der insgesamt 12.000 Personalfälle der verschiedenen kirchlichen Arbeitgeber ein sicheres Gefühl“, sagt Angela Müller, Referatsleistung der Gehaltsabrechnung beim Bistum Osnabrück. (th)

https://www.itebo.de
https://bistum-osnabrueck.de

Stichwörter: Personalwesen, ITEBO, Osnabrück, Payroll

Bildquelle: Bistum Osnabrück

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Personalwesen
Brandenburg: Fachkräftesuche mit neuem Portal
[3.6.2022] Zur Fachkräftesicherung in der Finanzverwaltung startete das Brandenburger Finanzministerium jüngst das vollständig überarbeitete Karriereportal „Steuer Deine Zukunft“. Den Relaunch des Informations- und Stellensuch-Portals nahm die Employer-Branding-Agentur index vor. mehr...
Das Brandenburger Finanzministerium ging im Mai mit seinem Karriereportal „Steuer Deine Zukunft“ online.
Sachsen-Anhalt: Neue Stelle fürs Recruiting
[12.5.2022] Eine neue Servicestelle für die Nachwuchsgewinnung wird das Land Sachsen-Anhalt im Innenministerium einrichten. Sie soll unter anderem ein Online-Recruiting-Portal aufbauen und Social-Media-Kampagnen realisieren. mehr...
Thüringen: Neues Recruiting-Portal
[5.4.2022] Ein neues Karriere- und Bewerberportal hat der Freistaat Thüringen gestartet. Kritik kam von der FDP-Gruppe im Landtag, die sich wundert, warum angesichts der nicht unerheblichen Kosten ein eigenes Portal gestartet werden musste. mehr...
Sachsen: Öffentlicher Dienst für die Zukunft
[31.1.2022] Die öffentliche Verwaltung steht vor großen Personalherausforderungen. Daher hat Sachsens Landeskabinett nun eine Strategiekommission Organisation/Personal eingesetzt. Diese soll Abläufe und Strukturen analysieren und neu ordnen, um künftige Personalbedarfe besser anzupassen. mehr...
Öffentlicher Dienst in Sachsen erwartet bis 2030 mehr als 40.000 Nachbesetzungsbedarfe.
Hamburg: Auf der Suche nach IT-Fachkräften
[31.1.2022] Personalamt und Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg werben verstärkt um IT-Fachpersonal. Mit einer Personal-Marketing-Kampagne will Hamburg Berufsein- und -umsteiger für sich gewinnen. Daneben beginnt eine neue Ausschreibungsrunde für das IT-Traineeprogramm der Stadt. mehr...