Hamburg:
Interaktiver Haushalt 2021/2022


[26.8.2021] Der neue Haushaltsplan der Freien und Hansestadt Hamburg sowie die Wirtschaftspläne von Landesbetrieben, Hochschulen und Sondervermögen können nun online eingesehen werden. Die interaktive Veröffentlichung soll vor allem für Transparenz sorgen.

Im Juni hat die Bürgerschaft den Haushaltsplan der Freien und Hansestadt Hamburg für die Jahre 2021 und 2022 beschlossen. Jetzt kann dieser digital eingesehen werden. Darauf weist die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) hin. Alle Interessierte können somit den gesamten Haushaltsplan der Stadt ab dem Jahr 2019 webbasiert unter die Lupe nehmen. Auch die Wirtschaftspläne der Landesbetriebe, Hochschulen und Sondervermögen stehen neuerdings interaktiv bereit. „Jede Bürgerin, jeder Bürger kann genau nachlesen, was mit seinem Steuergeld passiert“, sagt Andreas Dressel, Senator der Freien und Hansestadt Hamburg. „Die Finanzbehörde leistet mit der interaktiven Veröffentlichung einen weiteren Beitrag zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und steigert die Transparenz über die Steuerung der städtischen Finanzen.“ Über Landesbetriebe werden verschiedene Dienstleistungen, zum Beispiel für das Kassen- und Personalwesen der Freien und Hansestadt Hamburg, aber auch für die berufliche Bildung erbracht. Alle acht Hochschulen einschließlich der neuen Hochschule für berufliche Bildung veröffentlichen ihre Wirtschaftspläne. Sondervermögen, als nicht rechtsfähige Vermögensmasse, wurden beispielsweise für Themen wie Schulimmobilien gebildet und sind ebenfalls einsehbar. Für jeden der 37 Wirtschaftspläne werden die betriebswirtschaftlichen Auswertungen wie die Gewinn- und Verlustrechnung veröffentlicht. Im Haushalt können die Besucher Plandaten auf Produktgruppen- und Investitionsebene laut KGSt im Detail nachvollziehen. Zusätzlich werden die Ziele und Kennzahlenwerte sowie die Planung der Vollzeitäquivalente dargestellt. Den Bürgerinnen und Bürgern steht auch eine Suchfunktion zur Verfügung. Dem Thema Digitalisierung des Finanz-Managements zur nachhaltigen Haushaltssteuerung widmet sich auch die Veranstaltung 1.5 Haushalt. Digital. Steuern. am 7. Oktober 2021 auf dem KGSt-FORUM in Bonn. (ve)

http://www.haushalt.digital
http://www.wirtschaftsplan.digital
https://www.kgst.de/kgst-forum

Stichwörter: Open Government, Hamburg, KGSt, KGSt-Forum 2021



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

usu2110
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Open Government
Hessen: Geobasisdaten frei zugänglich
[5.10.2021] Hessen macht Luftbilder, Geländekarten und alle anderen bei der Landesverwaltung vorrätigen Geobasisinformationen künftig frei zugänglich und verwertbar. Das sieht ein entsprechendes Gesetz vor, dass der Landtag jetzt verabschiedet hat. mehr...
Dataport: Datenplattform zur KI
[3.9.2021] IT-Dienstleister Dataport hat mit den norddeutschen Bundesländern die Datenplattform data[port]ai umgesetzt. Daten der Verwaltung sollen damit besser genutzt, eine leistungsfähige KI-Infrastruktur aufgebaut und ein offenes Ökosystem geschaffen werden. mehr...
Verwaltungsdaten: Neue Plattform informiert
[30.7.2021] Welche Daten bei welchen deutschen Behörde gespeichert sind, können Interessierte ab sofort über die neuen Verwaltungsdaten-Informationsplattform (VIP) des Statistischen Bundesamts herausfinden. Datensicherheit und Datenschutz werden dabei eingehalten. mehr...
Interessierte können über die VIP herausfinden, welche Daten bei welcher deutschen Behörde gespeichert sind.
Dataport: Zehn Thesen
[19.7.2021] Dataport hat zehn Thesen zur Verbesserung der Datennutzung in der öffentlichen Verwaltung von Bund, Ländern und Kommunen verfasst. Die Thesen sollen die Daten- und Open-Data-Strategie der Bundesregierung konkretisieren und so zu deren erfolgreichen Umsetzung beitragen. mehr...
Open Source: Plattform für öffentlichen Code
[12.5.2021] Das Bundesinnenministerium entwickelt gemeinsam mit den Ländern Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ein Open Source Repository für die Verwaltung. Dieses bindet Vorarbeiten der Initiative „Ein Ort für öffentlichen Code“ ein und soll Bund, Ländern und Kommunen künftig den Zugriff auf Open Source Software erleichtern. mehr...
Suchen...
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Open Government:
Aktuelle Meldungen