Siegen:
Optimierung des Uni-Netzwerks


[17.9.2021] Die Universität Siegen hat jetzt die Sicherheit und Resilienz ihres Netzwerks erhöht. Dies gelang ihr mit der ACM7000-Serie von Opengear.

Gateways der ACM7000-Serie von Opengear sollen an der Universität Siegen dafür sorgen, dass das Netzwerk reibungslos funktioniert. Die Universität Siegen hat sich jetzt für Gateways der ACM7000-Serie von Opengear, einem Anbieter von Out-of-Band (OOB)-Management-Lösungen, entschieden. Wie Opengear mitteilt, soll das die Sicherheit und Resilienz des Uni-Netzwerks erhöhen.
Die nordrhein-westfälische Universität Siegen sei mit der Herausforderung konfrontiert gewesen, dass mit zunehmenden Traffic und bei verteilten Standorten die Anforderungen an ein reibungslos funktionierendes Netz steigen. So greifen rund 17.000 Studierende und mehr als 2.200 Mitarbeitende verteilt über sechs Campus-Gelände quer durch die Stadt auf die IT-Infrastruktur zu. Die Standorte seien über einen Glasfaser-Ring zusammengeschlossen. 280 Technikräume mit durchschnittlich jeweils vier Switches verbinden die Infrastruktur für Hörsäle, Labore und Büros. Zum Einsatz kämen dabei bislang Kupfer-zu-Glasfaser-Medienkonverter, die den Anschluss der kupferbasierten Ethernet-Geräte – ob im Core-Routing oder Access-Bereich – über eine Glasfaserverbindung ermöglichten.
Das Netzwerk-Team der Universität Siegen habe nun die Sicherheit der Infrastruktur erhöhen wollen, allen voran bei Firmware-Aktualisierungen, fehlerhaften Software-Patches oder Fehlkonfigurationen. Sollte ein Secure-Shell (SSH)-Zugang nicht möglich sein, sollte zumindest ein alternativer Pfad über eine Konsole und Command Line Interface (CLI) bereitstehen. Da die Netzwerkinfrastruktur zudem auf SFP Fibre Channel basiert, sei ein OOB-Gerät benötigt worden, das diesen Standard nativ unterstützt.

Einstiegsgerät mit High-End-Funktionalität

Im Rahmen einer Proof-of-Concept-Phase nahm die Universität Geräte verschiedener Hersteller unter die Lupe. Die Entscheidung fiel schließlich für die ACM7000-Serie von Opengear , genauer gesagt die Modelle ACM7004-5 und ACM7004-5 LMR mit SIM-Karten-Slot. Jeder Technikraum der Universität wurde mit einem Opengear-Konsolen-Server ausgestattet, für deren zentrales Management die Management-Software Lighthouse 5.0 genutzt wird. Über die Lösung werden alle angemeldeten Konsolen-Server und Netzwerkgeräte automatisch bereitgestellt, verwaltet und konfiguriert.
Heute profitiert die Universität Siegen nach Angaben von Opengear von dem einfachen Management aller Netzwerkgeräte innerhalb der dezentralisierten Infrastruktur. Firmware-Aktualisierungen und Software-Updates lassen sich sicher bereitstellen. Sollte es doch einmal zu Netzwerkproblemen kommen, sei dank der detaillierten Diagnosemöglichkeiten eine schnellere, präzisere Analyse und damit Fehlerbehebung möglich.
Jens Aßmann, Abteilungsleiter des Zentrums für Informations- und Medientechnologie (ZIMT) an der Universität Siegen, erläutert: „Wir haben die in das Projekt gesetzten Ziele erreicht. Wir brauchen keine Medienkonverter mehr und haben jetzt mit den Gateways von Opengear eine Lösung, die uns High-End-Funktionalitäten bereitstellt. Das Netzwerk ist dank des alternativen Zugriffspfads resilienter als zuvor. Wir können remote darauf zugreifen, was gerade in der Pandemie-Zeit ein großer Vorteil war. Zudem können wir mithilfe der verschiedenen Schnittstellen auch andere Geräte in das OOB-Management integrieren.“
Dirk Schuma, Sales Manager Europe bei Opengear, ergänzt: „Universitäten sind auf eine widerstandsfähige digitale Vernetzung angewiesen. Gerade jetzt, wo auch weiterhin Online-Kurse stattfinden. Unsere OOB-Lösung schützt das Netzwerk der Universität Siegen und stellt bei einem Ausfall schnell die Betriebsbereitschaft wieder her. Diagnose und Fehlerbehebung können dabei aus der Ferne durchgeführt werden.“ (th)

https://opengear.com

Stichwörter: Hochschul-IT, Universität Siegen, Opengear, IT-Infrastruktur

Bildquelle: Universität Siegen

Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Hochschul-IT
Nordrhein-Westfalen: Mehr Mittel für digitale Hochschulen
[19.5.2022] Die Digitalisierung der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen schreitet weiter voran. Das Land stellt bis 2025 weitere 24 Millionen Euro für acht neue hochschulübergreifende Projekte bereit. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Immatrikulation vollständig digital
[21.4.2022] Land und Hochschulen in Nordrhein-Westfalen haben eine Vereinbarung zur Umsetzung der Online-Immatrikulation geschlossen. Ab dem Sommersemester 2023 sollen sich Studierende komplett digital einschreiben können. mehr...
Rheinland-Pfalz: Universität Trier wird digitaler
[5.4.2022] Rheinland-Pfalz will die digitale Transformation seiner Hochschulen vorantreiben und auch finanziell unterstützen. Nun erhielt die Universität Trier aus den Händen der Ministerpräsidentin Förderbescheide für Digitalisierungsprojekte in Bibliothek und Verwaltung. mehr...
Rheinland-Pfalz: Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergibt Förderbescheide an die Universität Trier.
htw saar: Digitales Campus-Management von SAP
[25.3.2022] Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes hat im Rahmen eines hochschulübergreifenden Projekts ein SAP-basiertes Campus-Management-System in Betrieb genommen. Das System soll schrittweise um weitere Funktionen ergänzt werden. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Förderung für digitale Lehre
[16.2.2022] Das Land Nordrhein-Westfalen fördert erneut 18 Konzepte für hochschulübergreifende digitale Lehr- und Lernformate an Hochschulen mit mehr als zehn Millionen Euro. Die Corona-Pandemie gab den Ausschlag, die Fördersumme zum zweiten Mal zu verdoppeln. mehr...
Suchen...

 Anzeige


Branchenindex PlusCeyoniq Technology GmbH
33613 Bielefeld
Ceyoniq Technology GmbH
GovConnect GmbH
30163 Hannover
GovConnect GmbH
xSuite Group GmbH
22926 Ahrensburg
xSuite Group GmbH
Aktuelle Meldungen