OZG:
Digitale Förderung – Stand der Dinge


[8.10.2021] 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Bund, Ländern und Kommunen nahmen an der zweiten virtuellen Veranstaltung des OZG-Themenfelds Forschung & Förderung teil. Themen waren der derzeitige Umsetzungsstand, Learnings und Best Practices bei der Digitalisierung von Förderleistungen.

Mitte September 2021 fand die zweite Informationsveranstaltung zu Förderleistungen im Kontext des OZG statt. Im Namen des Bundesinnenministeriums und des bayerischen Wirtschaftsministeriums lud das OZG-Themenfeld Forschung & Förderung Interessierte in ein virtuelles Kongresszentrum. Mehr als 150 Teilnehmer verschiedener Landes- und Bundesministerien, Projektträger und Förderbanken aus insgesamt 14 Bundesländern folgten dieser Einladung zum virtuellen Austausch. Sie erhielten einen Überblick über den aktuellen Stand der Projekte im Themenfeld Forschung & Förderung sowie einen Einblick in die Learnings und Best Practices bei der Digitalisierung von Förderleistungen. Nun berichtet das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) über die Veranstaltung. Zum Auftakt der virtuellen Informationsveranstaltung hatten die Teilnehmer unter anderem die Gelegenheit, einen Einblick in laufende Umsetzungsprojekte in Bayern zu erhalten. Anschließend gab es zwei parallele Outbreaksessions.
Im ersten Vortrag wurde das dritte, aktuell durchgeführte Digitalisierungslabor des Themenfelds zur Fördermittelabwicklung und Generalisierung von Referenzprozessen und -datenmodellen sowie die Ziele, Vorgehen und (Zwischen)-Ergebnisse vorgestellt. Schon in diesem Herbst solle das Ergebnis eines generalisierten, nutzerfreundlichen Antrags- und Abwicklungsprozesses für Zuwendungsverfahren mit Bescheidung vorliegen. Der parallellaufende Vortrag befasste sich mit der Standardisierung von Fördermittelleistungsbeschreibungen. In einem Pilotprojekt werde derzeit eine Vorlage zur standardisierten und strukturierten Beschreibung von Fördermitteln erprobt.
Der zweite Themenblock der Veranstaltung widmete sich unter anderem den Erfahrungen bei zwei Umsetzungsprojekten aus der Sportförderungen des Bundes und der Relevanz von Fachverfahren bei der Digitalisierung von Förderleistungen sowie in einem zweiten Vortag den Corona-Wirtschaftshilfen. Vorgestellt wurde auch das Antragsportal der Überbrückungshilfen, das als einer der ersten bundesweit verfügbaren „Einer für Alle“ (EfA)-Services gilt.
Zum Abschluss trafen sich alle Teilnehmer in der virtuellen Lounge wieder, um den Erfahrungsaustausch fortzusetzen. Aufbauend auf den Ergebnissen eines ersten Digitalisierungslabors zum Thema Fördermittelrecherchen stellten Bayern, Sachsen und das BMWi die Pläne zur Umsetzung eines Förderportals mit Fördermittelsuche, Antragstellung und Abwicklung vor. Das BMWi gab zudem die Umsetzung eines bundesweiten Förderportals bekannt. Der Funktionsumfang des Förderportals soll dabei deutlich über bestehende Lösungen hinausgehen.
Für das Jahr 2022 ist eine weitere Informationsveranstaltung des Themenfeldes geplant. (sib)

Präsentationen der Veranstaltung (Deep Link)
https://www.onlinezugangsgesetz.de

Stichwörter: Panorama, Onlinezugangsgesetz (OZG), BMI



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Panorama
Mecklenburg-Vorpommern: Online-Antrag für Landtausch
[10.8.2022] Mecklenburg-Vorpommern pilotiert den Online-Antrag zum freiwilligen Landtausch. Die Leistung gemäß Onlinezugangsgesetz (OZG) kann über das MV-Serviceportal angesteuert werden. mehr...
Bayern/Universität Passau: Klimaneutrales Rechenzentrum
[9.8.2022] Gemeinsam mit der Universität Passau hat das Bayerische Staatsministerium für Digitales ein klimaneutrales Rechenzentrum errichtet. Das so genannte Bavarian Green Data Center nutzt Solarenergie, die Server-Abwärme wird unter anderem für Urban Gardening genutzt. mehr...
Sachsen: Erfolgreiche Bewerbung für EDIH Saxony
[12.7.2022] Mit zahlreichen regionalen Kompetenz-Hubs will die Europäische Union kleine und mittlere Unternehmen sowie den öffentlichen Sektor bei der digitalen Transformation unterstützen. Einer dieser European Digital Innovation Hubs soll in Sachsen entstehen. mehr...
Report: APIs treiben digitalen Umbau voran
[5.7.2022] Sopra Steria und PUBLIC haben einen umfassenden Report zu Interoperabilität und APIs publiziert. Demnach tragen geeignete Programmierschnittstellen dazu bei, die Innovationskraft junger Govtech-Unternehmen beim digitalen Umbau der öffentlichen Verwaltung besser einzubinden. mehr...
NKR/NKR BW: Engere Zusammenarbeit vereinbart
[28.6.2022] Die Vorsitzenden des Nationalen Normenkontrollrats (NKR) und des Normenkontrollrats Baden-Württemberg (NKR BW) haben vereinbart, ihre enge Zusammenarbeit fortzusetzen und ähnliche Institutionen in anderen Bundesländern ins Boot zu holen. mehr...
Erstes Treffen zwischen dem neuen NKR-Vorsitzenden Lutz Goebel und Dr. Gisela Meister-Scheufelen, Vorsitzende des NKR BW.
Suchen...
Aktuelle Meldungen