Thüringen:
Sichere Arbeitsplatztechnik steht bereit


[22.11.2021] In den Landesverwaltungen ist ein Kulturwandel zu beobachten: Alle Ressorts streben eine Fortentwicklung des flexiblen Arbeitens und der modernen Arbeitsweise an. Über den Ausbau der digitalen Arbeitsplätze für flexibles und mobiles Arbeiten in der Thüringer Landesverwaltung hat jetzt der Thüringer Finanzstaatssekretär und CIO Hartmut Schubert informiert.

Der Thüringer Finanzstaatssekretär und CIO Hartmut Schubert hat jetzt über den Ausbau der digitalen Arbeitsplätze für flexibles und mobiles Arbeiten in der Thüringer Landesverwaltung informiert. Wie das Thüringer Finanzministerium berichtet, stehen den Bediensteten der Thüringer Landesverwaltung aktuell verschiedene Lösungen für flexibles und mobiles Arbeiten zur Verfügung. CIO Hartmut Schubert sagt: „Mit rund 9.100 geschützten Netzwerkverbindungen ins Landesdatennetz haben wir auf die gestiegenen Anforderungen für mobiles Arbeiten reagiert. Egal ob Quarantäne-Situation, zeitlich und örtlich flexibles Arbeiten – sichere Arbeitsplatztechnik steht in Thüringen bereit.“
Angaben des Finanzministeriums zufolge zählt das Landesdatennetz aktuell 24.750 Client-Arbeitsplätze. Davon stehen knapp 6.500 als sichere Einwahl-Zugänge für mobiles Arbeiten und Tele-Arbeit beziehungsweise Homeoffice zur Verfügung. Den Bediensteten stehen zudem rund mehr als 2.600 Linux-Tele-Arbeitsplätze zur Verfügung.
Mehr als 5.000 aktive Nutzende tauschen Daten über die Thüringer Landescloud (Thüringer Datenaustauschplattform) aus. Diese Plattform stehe allen Behörden und Einrichtungen der Thüringer Landesverwaltung, den Kommunen und kommunalen Einrichtungen und eingeladenen Dritten für den Austausch großer Datenmengen, aber auch für die dienstliche Zusammenarbeit (unter anderem Kalender, Kontakte, gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten, Videokonferenzen) zur Verfügung.
Gegenwärtig sei ein deutlicher Kulturwandel in den Landesverwaltungen zu beobachten. Alle Ressorts der Landesverwaltung streben unter Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnik sukzessive eine Fortentwicklung des flexiblen Arbeitens und der modernen Arbeitsweisen an. Dabei kommen die Tele-Arbeit – ausgestaltet als alternierende Tele-Arbeit –, das temporäre Arbeiten im Homeoffice im häuslichen Umfeld und das mobile Arbeiten als Arbeitsform im Rahmen von Dienstreisen, Dienstgängen oder Besprechungen in Betracht.
Der Thüringer CIO Schubert bemerkt abschließend: „Die verschiedenen Möglichkeiten des flexiblen Arbeitens zeigen die öffentliche Verwaltung als modernen Arbeitgeber. Wir erkennen vielerorts: Die Arbeitsmotivation und die Zufriedenheit der Bediensteten steigt.“ (th)

https://www.thueringen.de

Stichwörter: IT-Infrastruktur, Thüringen, Tele-Arbeit, New Work



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich IT-Infrastruktur
Künstliche Intelligenz: Macht und Bedeutung Bericht
[12.11.2021] Künstliche Intelligenz soll immer mehr Hilfestellung und Unterstützung im öffentlichen Sektor leisten. Staaten wie Estland, die von einer schrumpfenden Bevölkerung gekennzeichnet sind, treiben die Entwicklung voran. mehr...
Estland ist Deutschland bei der Verwaltungsdigitalisierung und beim Einsatz von KI weit voraus.
Thüringen: Mehr digitale Souveränität
[8.11.2021] Thüringen hat eine gemeinsame Absichtserklärung der Landes-CIOs und des Bunds zur Stärkung der digitalen Souveränität unterzeichnet. Damit soll die Entwicklung alternativer, Open-Source-basierter Lösungen forciert werden, darunter auch ein souveräner Verwaltungsarbeitsplatz. mehr...
ZIB: Rahmenvertrag mit Esri
[1.11.2021] Die Zentrale IT-Beschaffung (ZIB) hat jetzt einen Rahmenvertrag mit dem Technologieanbieter Esri geschlossen. Esri Produkte und Dienstleistungen sind deshalb ab sofort auf der elektronischen Einkaufsplattform des Bundes verfügbar. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Rechenzentrum für Finanzverwaltung
[29.10.2021] Nordrhein-Westfalens Finanzverwaltung wird ein modernes und nach ökologischen Kriterien geplantes Rechenzentrum im niederrheinischen Kaarst bauen. Das neue Gebäude soll höchsten Sicherheitsanforderungen genügen. Geplanter Baubeginn ist 2023. mehr...
Niedersachsen: Stand beim Masterplan Digitalisierung
[28.10.2021] Im Masterplan Digitalisierung von 2018 hat Niedersachsen klare Zielen und konkrete Maßnahmen benannt, um die Digitalisierung im Land und seiner Verwaltung voranzutreiben. Inzwischen sind nach Auskunft des Digitalministeriums mehr als zwei Drittel der Maßnahmen umgesetzt. mehr...
Suchen...

 Anzeige

**
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich IT-Infrastruktur:
Aktuelle Meldungen