Thüringen:
Mehr Online-Anträge auf Beihilfe


[10.1.2022] Jeder vierte Antrag auf Beihilfe wird von den Thüringer Beamten digital gestellt. Der im Juli 2020 gestartete Service erfreut sich steigender Beliebtheit – der Anteil an den Gesamteingängen konnte von fünf auf nun über 27 Prozent gesteigert werden.

In Thüringen wird mittlerweile jeder vierte Kurzantrag auf Beihilfe von den Beamtinnen, Beamten und Beamtenanwärtern digital eingereicht. Das berichtet das Finanzministerium des Freistaats. Der im Juli 2020 eingeführte Service erfreue sich steigender Beliebtheit: Gingen zum Start 702 digitale Anträge in der Beihilfestelle ein, seien es im November 2021 bereits 3.418 gewesen. Der Anteil an den Gesamteingängen konnte von 5,41 Prozent im Juli auf 27,48 Prozent im November 2021 gesteigert werden. Rund 40.000 Thüringer Beamte und Pensionäre können das Verfahren nutzen. Als privat Krankenversicherte erhalten sie einen Teil der Kosten für medizinische Leistungen vom Dienstherrn, dem Freistaat, zurück. Hierfür muss ein Antrag zur Gewährung dieser Beihilfeleistung gestellt werden. Nach einer einmaligen Registrierung mit dem Thüringer Servicekonto könne der entsprechende Kurzantrag über das Portal Online-Verwaltung Thüringen gestellt werden. Dazugehörige Belege werden vom Antragsteller abfotografiert oder eingescannt und direkt beigefügt. Das Ausdrucken und handschriftliche Ausfüllen entfallen. „Die Digitalisierung nimmt Fahrt auf“, resümiert Hartmut Schubert, Staatssekretär im Thüringer Finanzministerium und Beauftragter für E-Government und IT (CIO). „Online-Anträge sind für die Anspruchsberechtigten nutzerfreundlich und bequem. Die Bediensteten in der Beihilfestelle können zudem effizienter arbeiten. Es entsteht eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.“ (ve)

Zum Thüringer Verwaltungsportal (Deep Link)

Stichwörter: Portale, CMS, Thüringen



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich CMS | Portale
Sachsen-Anhalt: Kabinett verabschiedet Portalverordnung
[3.2.2023] Bereits in seinem E-Government-Gesetz von 2019 hat das Land Sachsen-Anhalt festgelegt, dass Verwaltungsleistungen und notwendige Basisdienste über das Landesportal angeboten werden sollen. Nun hat das Kabinett eine Portalverordnung verabschiedet, die weitere Details regelt. mehr...
Bremen: Elterngeldantrag wird digitaler
[2.2.2023] Die Plattform ElterngeldDigital ist inzwischen in vielen Ländern im Einsatz. Jedoch müssen Anträge immer noch ausgedruckt und unterschrieben werden. In Bremen wurde nun der erste Antrag komplett elektronisch abgewickelt – inklusive Authentifizierung per BundID und digitaler Nachweise. mehr...
Niedersachsen: Wolters Kluwer stellt NI-VORIS bereit
[31.1.2023] Wolters Kluwer stellt ab sofort das Vorschrifteninformationssystem des Landes Niedersachsen (NI-VORIS) bereit. Das Unternehmen konnte sich in der entsprechenden Ausschreibung durchsetzen. mehr...
Deutsche Rentenversicherung: Open Source für Web-Auftritt
[22.12.2022] Eine der größten deutschen Behörden, die Deutsche Rentenversicherung, setzt für ihren weitverzweigten Online-Auftritt auf Open Source. Zum Einsatz kommt das CMS GSB 10. Federführend bei dem nun abgeschlossenen Großmigrationsprojekt war IT-Dienstleister Materna. mehr...
Deutsche Rentenversicherung: Sämtliche Websites wurden auf ein Open-Source-basiertes CMS migriert.
BMI: GovLabDE gestartet
[5.12.2022] Die im Koalitionsvertrag beschlossene Kollaborationsplattform der Bundesregierung, GovLabDE, ist online. Sie bietet Methoden- und Fachexpertise sowie eine moderne technische Infrastruktur und soll so die Zusammenarbeit ressortübergreifender Projekt-Teams unterstützen. mehr...
Eine neue Plattform bündelt Methoden- und Fachexpertise sowie technische Infrastruktur. Bundesinnenministerin Faeser beim Besuch im GovLab.
Suchen...

 Anzeige


Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich CMS | Portale:
SEITENBAU GmbH
78467 Konstanz
SEITENBAU GmbH
Aktuelle Meldungen