Digitale Souveränität:
Fünf Länder schließen sich an


[19.1.2022] Fünf weitere Bundesländer haben sich der gemeinsamen Absichtserklärung zur Stärkung der Digitalen Souveränität und Erarbeitung des Souveränen Arbeitsplatzes mit dem Bund angeschlossen. Die Anzahl der teilnehmenden Bundesländer wächst somit auf 14.

Im November 2021 ist die gemeinsame Absichtserklärung zur Stärkung der Digitalen Souveränität und gemeinsamen Erarbeitung des Souveränen Arbeitsplatzes veröffentlicht worden. Die CIOs von neun Bundesländern und der Bund haben sich ihr damals angeschlossen (wir berichteten). Mit Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Sachsen haben sich nun fünf weitere Bundesländer für diesen Schritt entschieden. Laut einer Pressemeldung des Bundes-CIO ist somit eine gute Grundlage für eine übergreifende Kooperation geschaffen.
Die Absichtserklärung knüpft an „die Strategie zur Stärkung der Digitalen Souveränität für die IT der ÖV“ des IT-Planungsrats an. In Einklang mit dieser Strategie seien in Bund, Ländern und Kommunen verschiedene Initiativen gestartet, heißt es in dem Papier. Die Unterzeichner der Absichtserklärung wollen die Inhalte und Meilensteine dieser Vorhaben so aufeinander abstimmen und fortführen, „dass die gemeinsame Erarbeitung eines Souveränen Arbeitsplatzes für die ÖV gelingt“. Dabei werde ein agiles Vorgehen gewählt. Im ersten Schritt sollen die notwendigen Basisfunktionen in den Bereichen Produktivität, Kollaboration sowie Kommunikation bereitgestellt, erprobt und iterativ erweitert werden. Dabei geht es beispielsweise um Lösungen für die Textverarbeitung, die organisationsübergreifende Zusammenarbeit oder Videokonferenzen. Im Sinne der digitalen Souveränität sollen Schnittstellen verwendet werden, „die offen und frei von technischen oder juristischen Beschränkungen“ nutzbar sind. (ve)

Gemeinsame Absichtserklärung zur Stärkung der Digitalen Souveränität (PDF, 448 KB) (Deep Link)
https://www.cio.bund.de

Stichwörter: Politik, Digitale Souveränität



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Baden-Württemberg/Sachsen: Kooperation vertieft
[25.5.2022] Ihre Zusammenarbeit im Bereich E-Government vertiefen Sachsen und Baden-Württemberg. Neben der Weiterentwicklung der Landesportale soll ein OZG-Hub entstehen, der auch für andere Länder interessant sein könnte. mehr...
Baden-Württemberg und Sachsen vertiefen ihre Zusammenarbeit.
OSBA/Bund: Bundesmittel für Open Source
[24.5.2022] In der Koalitionsvereinbarung wurden wichtige Grundsätze zur Verbesserung digitaler Souveränität festgelegt – ohne die Finanzierung in den Haushaltsentwürfen festzuhalten. Dies wurde nun korrigiert. Die OSBA gibt eine Übersicht über die wichtigsten geplanten Projekte. mehr...
Seitenbau: Zuschlag erhalten
[20.5.2022] Das Bundesverwaltungsamt hat jetzt das Unternehmen Seitenbau mit „IT-Dienstleistungen zur Unterstützung der Fachaufgabe Registermodernisierung“ beauftragt. Das Projekt Registermodernisierung stellt einen wesentlichen Baustein für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) dar. mehr...
Mecklenburg-Vorpommern: Neues Landesamt für Digitales
[19.5.2022] Im Zentrum für Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern (ZDMV) soll künftig das Wissen um Anforderungen, IT-Sicherheit, Vertragsgestaltungen und Arbeiten in Projekten gebündelt werden. Dafür sprach sich jetzt das Kabinett aus. Das neue Landesamt soll Anfang 2023 an den Start gehen. mehr...
Nationaler Normenkontrollrat: Vierte Mandatszeit
[18.5.2022] Der Nationale Normenkontrollrat für die vierte Mandatszeit ist berufen. Das Gremium verschreibt sich weiterhin dem Bürokratieabbau. Hinzu kommt ein Digital-Check, der bewertet, inwieweit die digitale Ausführung neuer Regelungen geprüft wurde. mehr...
Nationaler Normenkontrollrat für vierte Mandatszeit berufen.
Suchen...

 Anzeige


Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Politik:
Aktuelle Meldungen