Hochwasserportal:
Verbesserte Gefahrenkommunikation


[14.2.2022] Das Länderübergreifende Hochwasserportal wurde jetzt um eine Hochwasserwarnkarte erweitert. Darauf ist auf einen Blick erkennbar, in welchen Regionen beziehungsweise Flussabschnitten eine akute Hochwassergefahr besteht.

Interaktive Hochwasserwarnkarte soll es ermöglichen, gefährdete Gebiete auf einen Blick zu erkennen. Das Länderübergreifende Hochwasserportal (LHP) ist ein wesentlicher Baustein des Hochwasserrisiko-Managements, das bereits seit 15 Jahren im Auftrag der Umweltministerien eine länderübergreifende Übersicht über die aktuelle Hochwassersituation bietet sowie ein zentrales Zugangsportal auf amtliche Hochwasserwarnungen darstellt. Die Weiterentwicklung des LHP erfolgt gemeinsam durch die Hochwasserzentralen aller Bundesländer in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bundesbehörden. Nun berichtet das Land Hamburg über die Entwicklungspläne für 2022. Um die Gefahrenkommunikation – auch mit Blick auf die zurückliegende Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 – zu verbessern, ist eine Ankopplung der neuen flächendifferenzierten Hochwasserwarnungen des LHPs an die Warn-Apps NINA (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe), KATWARN (Fraunhofer-Institut FOKUS) und Warnwetter (Deutscher Wetterdienst) geplant. Zudem wurde die mobile App „Meine Pegel“, die zum Hochwasserportal gehört, um eine interaktive Warnkarte ergänzt. Diese visuelle Komponente soll es auf einen Blick ermöglichen, gefährdete Gebiete zu erkennen. Die App erlaubt es, einen raschen Überblick über die aktuelle Hochwasserlage und aktuelle Hochwasserwarnungen zu erhalten, sie liefert detaillierte Informationen und für viele Pegel auch Vorhersagen. Zusätzlich verschickt „Meine Pegel“ Push-Nachrichten für frei wählbare Pegel und Warngebiete. (sib)

https://www.hochwasserzentralen.de
https://www.hamburg.de

Stichwörter: Innere Sicherheit, Hamburg, Katastrophenschutz, Länderübergreifendes Hochwasserportal (LHP)

Bildquelle: kasto/123rf.com

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