TR DE-Alert:
BNetzA startet Beteiligungsverfahren


[19.8.2022] Im Februar 2023 soll der Cell-Broadcast-basierte Warnkanal DE-Alert verlässlich einsatzbereit sein. Damit die Warnmeldungen möglichst viele Endgeräte erreichen können, muss die Technische Richtlinie DE-Alert ergänzt werden. Den entsprechenden Entwurf hat die Bundesnetzagentur nun zur Konsultation veröffentlicht.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat jetzt einen Entwurf zur Ergänzung der Technischen Richtlinie DE-Alert zur Konsultation veröffentlicht. „Die Bundesnetzagentur setzt sich dafür ein, dass der Cell-Broadcast-basierte Warnkanal DE-Alert spätestens im Februar 2023 verlässlich einsatzbereit ist“, erklärt BNetzA-Präsident Klaus Müller die Hintergründe der Konsultation. „Warnmeldungen sollen störungsfrei und verlässlich an möglichst viele Endgeräte, auch in Gebieten mit geteilter Infrastruktur, übermittelt werden können. Wir unterbreiten hierzu konkrete Vorschläge und stellen diese zur Diskussion mit den Beteiligten.“ Im Rahmen der Umsetzung der TR DE-Alert hat sich laut BNetzA herausgestellt, dass die Technische Richtlinie geringfügig ergänzt werden sollte. Das soll nicht nur die Alarmierung auf den Endgeräten in Gebieten mit zwischen den Netzbetreibern geteilter Infrastruktur sicherstellen. Die Überarbeitung soll auch dazu beitragen, dass die Warnmeldungen von möglichst vielen auch älteren Endgeräten empfangen werden können. Im Dezember 2021 wurden mit dem neuen Telekommunikationsgesetz und der Mobilfunk-Warn-Verordnung die rechtlichen Voraussetzungen für die Einführung des Cell Broadcast geschaffen. Die Bundesnetzagentur habe die Technische Richtlinie bereits im Februar 2022 veröffentlicht und stelle nun einen geringfügig ergänzten Entwurf zur Diskussion. Die Verbände der Mobilfunknetzbetreiber und Hersteller, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die von diesem benannten Vertreter der Gefahrenabwehrbehörden und der Behörden des Zivil- und Katastrophenschutzes sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik können sich bis zum 9. September 2022 zu den Ergänzungsvorschlägen äußern. Der zur Anhörung gestellte Entwurf sowie weitere Informationen zum Verfahren sind auf der Website der Bundesnetzagentur veröffentlicht. (ve)

https://www.bundesnetzagentur.de/tr-de-alert

Stichwörter: Innere Sicherheit, Katastrophenschutz, Cell Broadcast, BNetzA



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Innere Sicherheit
OZG: Optimierte Online-Wache in elf Ländern
[24.1.2023] Bislang wurde die Online-Wache in einer Kooperation vom Saarland und von Rheinland-Pfalz betrieben. Nun hat das Land Sachsen, das für das OZG-Themenfeld Recht und Ordnung verantwortlich ist, die vorhandene Lösung erweitert. Damit entstand eine EfA-Lösung für bisher elf Bundesländer. mehr...
Neue  EfA-Lösung: In elf Bundesländern kann jetzt online Anzeige erstattet werden.
Mecklenburg-Vorpommern: Dienst-Smartphones für die Polizei
[11.1.2023] Seit 2020 wurden bei der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern Smartphones mit polizeifachlichen Apps pilotiert – mit großem Erfolg. Nun sollen noch in diesem Jahr alle Streifenbeamten ein Smartphone erhalten. Ursprünglich war der landesweite Einsatz erst ab 2027 geplant. mehr...
Baden-Württemberg: Digitale Krisenbewältigung
[18.11.2022] Baden-Württemberg digitalisiert sein Krisen-Management auf einer einheitlichen Plattform über alle Verwaltungsebenen. Mit dem digitalen Lagebild sollen die Behörden Daten in Echtzeit teilen und Einsatzlagen schneller bewältigen können. mehr...
Das Land Baden-Württemberg hat eine digitale, einheitliche Plattform für das Krisen-Management geschaffen, die alle Verwaltungsebenen verbindet.
Baden-Württemberg: Ericsson modernisiert Digitalfunk BOS
[31.8.2022] Das Mobilfunktechnologie-Unternehmen Ericsson modernisiert in Baden-Württemberg die Digitalfunksysteme für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Ein Beschluss des Bundes verlangt, dass der Digitalfunk BOS noch mindestens bis 2030 betriebsfähig bleibt. mehr...
In Baden-Württemberg modernisiert Ericsson die Digitalfunksysteme für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
Nordrhein-Westfalen: Internet-Wache ist freigeschaltet
[25.8.2022] Die neue Internet-Wache der nordrhein-westfälischen Polizei ist online. Über das barrierefreie Portal können Bürger Anzeigen erstatten, Hinweise geben, Anträge stellen und sich informieren. Auch die polizeiliche Sachbearbeitung soll mit der Plattform optimiert werden. mehr...
Die Internetwache der nordrhein-westfälischen Polizei ist online.
Suchen...

 Anzeige


xSuite Group GmbH
22926 Ahrensburg
xSuite Group GmbH
SEITENBAU GmbH
78467 Konstanz
SEITENBAU GmbH
procilon GROUP
04425 Taucha bei Leipzig
procilon GROUP
Aktuelle Meldungen