Baden-Württemberg/Sachsen:
Normenkontrollräte tauschen sich aus


[8.9.2022] Über Bürokratieabbau und Verwaltungsmodernisierung haben die Normenkontrollräte aus Baden-Württemberg und Sachsen bei einem gemeinsamen Treffen beraten. Zudem soll der Austausch mit ähnlichen Institutionen in anderen Bundesländern vertieft werden.

Normenkontrollräte von Baden-Württemberg und Sachsen haben sich ausgetauscht. Die Normenkontrollräte aus Baden-Württemberg und Sachsen haben sich zu einer gemeinsamen Sitzung in Stuttgart getroffen. Im Vordergrund stand laut einer Pressemeldung des baden-württembergischen Gremiums der Erfahrungsaustausch über die Themen Bürokratieabbau und Verwaltungsmodernisierung. Bürokratieabbau sei eine zentrale Aufgabe der Politik. Aus Sicht der Normenkontrollräte auf Landesebene spiele vor allem die Verwaltungsmodernisierung eine wichtige Rolle. „Eine nennenswerte Beschleunigung von Genehmigungsverfahren durch projektorientierte Verfahrenssteuerung entlastet nicht nur die Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Verwaltung selbst“, betonte Gisela Meister-Scheufelen, Vorsitzende des Normenkontrollrats Baden-Württemberg.
Die beiden Gremien nutzten die Gelegenheit, um von ihren Erfahrungen mit der Folgekostenberechnung bei neuen Regelungsvorhaben zu berichten und sich gegenseitig über laufende und geplante Projekte zu informieren, heißt es in der Pressemeldung. „Wir freuen uns, dass die Räte aus Sachsen und Baden-Württemberg an einem Strang ziehen. Die sehr gute Zusammenarbeit der beiden Gremien hat sich in der Vergangenheit schon bewährt und wir werden sie fortsetzen“, so Birgit Munz, Vorsitzende des sächsischen Normenkontrollrats. Meister-Scheufelen und Munz betonten, wie wichtig die enge Zusammenarbeit der Normenkontrollräte auf Länder- und Bundesebene sei. Auch der Erfahrungsaustausch mit ähnlichen Institutionen in anderen Bundesländern solle vertieft werden (wir berichteten). Beide Vorsitzenden begrüßten das für Herbst 2022 geplante Treffen der verschiedenen Akteure und bekräftigten den Wunsch nach einer stärkeren Vernetzung. Der sächsische Normenkontrollrat befindet sich bereits in seiner zweiten Amtszeit. Die erste Amtszeit des baden-württembergischen Rates endet Ende dieses Jahres. (ba)

https://www.normenkontrollrat-bw.de
Normenkontrollrat Sachsen (Deep Link)

Stichwörter: Panorama, Normenkontrollrat, Baden-Württemberg, Sachsen, Bürokratieabbau

Bildquelle: NKR BW

Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Panorama
Dataport: BAFSYS-Update ausgerollt
[8.12.2022] Aufgrund einer Gesetzesreform war ein Software-Update für das BAföG-Verfahren BAFSYS notwendig. Dieses hat Dataport in seinen Trägerländern jetzt erfolgreich ausgerollt. mehr...
Schleswig-Holstein: Navigator ermittelt digitale Kompetenz
[5.12.2022] Ihre digitalen Kompetenzen können Verwaltungsbeschäftigte in Schleswig-Holstein jetzt in Selbst- und Wissenstests überprüfen. Die Fachhochschule für Verwaltung und Digitalisierung (FHVD) hat dazu den Kompetenznavigator findig.sh entwickelt. mehr...
Fujitsu / Dataport: Professur für Quantencomputing
[28.11.2022] Um Quantencomputing für den öffentlichen Sektor sowie Industrieunternehmen nutzbar zu machen, haben IT-Dienstleister Dataport und das Unternehmen Fujitsu an der TU Hamburg nun eine entsprechende Stiftungsprofessur eingerichtet. mehr...
Professor Martin Kliesch (Mitte) hat zum 1. November 2022 die Stiftungsprofessor für Quantencomputing an der TU Hamburg angetreten.

OSBA: Open Source Day 2022
[25.11.2022] Beim Open Source Day trafen sich Akteure aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, um über digitale Souveränität, Open Source Software sowie kommende Weichenstellungen zu sprechen. Während das Thema in Politik und Verwaltung angekommen scheint, hat die Wirtschaft noch Nachholbedarf. mehr...
Der Open Source Day ist für die Open Source Business Alliance (OSBA) gleichzeitig Netzwerktag und Mitgliederversammlung.
OSBA: Digitale Souveränität messbar machen
[24.11.2022] Der Begriff der digitalen Souveränität ist inzwischen weit verbreitet und erklärtes politisches Ziel – dennoch bleibt er oft unscharf. Die OSBA und das Weizenbaum-Institut wollen nun einen Index entwickeln, der digitale Souveränität genauer bestimmen und messen kann. mehr...
Suchen...
Aktuelle Meldungen