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Bayern:
Aus für Polizei-Software?


[11.12.2006] Nach zwei Jahren Pilotbetrieb ist eine neu entwickelte Software für die Dienstplangestaltung der bayerischen Polizei noch immer mit Mängeln behaftet. Es droht eine Millionenpleite.

Die geplante Einführung einer Software für die Dienstplangestaltung (DiPlaZ) der bayerischen Polizei droht, einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge, zu scheitern. Obwohl der Pilotbetrieb Ende November abgeschlossen sein sollte, habe die Software immer noch erhebliche Fehler. Während der zweijährigen Testphase hatte die Software Urlaubstage falsch berechnet und einzelne Polizisten komplett gelöscht. DiPlaZ wurde als webbasierte Software vom Untenehmen Personal & Informatik AG entwickelt. Das bayerische Innenministerium hat dem Unternehmen nun eine Frist bis zum 15. Januar 2007 gesetzt, um die Mängel des 1,7-Millionen-Euro-Projekts nachzubessern. Die Opposition im Landtag und die Deutsche Polizeigewerkschaft fordern ein Ende des DiPlaZ-Versuchs. Nach Aussagen von Günter Schuster, Amtschef des bayerischen Innenministeriums, prüfe ein Rechtsanwalt bereits, ob das Innenministerium Schadensersatz fordern könne. (hi)

http://www.sueddeutsche.de
http://www.innenministerium.bayern.de
http://www.pi-ag.com

Stichwörter: Bayern, Personal & Informatik, P&I, DiPlaZ, Polizei, Günter Schuster



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