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ODF für die Verwaltung


[4.12.2008] Spätestens ab Anfang 2010 sollen Bundesbehörden Dokumente im ODF-Format empfangen und bearbeiten können. Der IT-Rat der Bundesregierung hat jetzt den Einsatz des ISO-Standards beschlossen. Die Nutzung weiterer offener Dokumentenformate wie Office Open XML soll geprüft werden.

Der IT-Rat der Bundesregierung hat beschlossen, den ISO-Standard Open Document Format (ODF) schrittweise in der Bundesverwaltung einzusetzen. Staatssekretär Hans Bernhard Beus, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik und Vorsitzender des IT-Rats, bezeichnete die Entscheidung als „wichtigen Schritt, um den Wettbewerb zwischen den Software-Herstellern zu fördern, die IT-Sicherheit zu stärken und die Interoperabilität zu verbessern, denn offene Dokumentenformate werden vollständig und regelmäßig veröffentlicht.“ Bürgern, Unternehmen und Verwaltungen wird damit der Dokumentenaustausch mit der Bundesverwaltung auch im ODF-Format eröffnet. Die Behörden des Bundes sollen spätestens ab Anfang 2010 in der Lage sein, diese Dokumente zu empfangen und zu versenden, zu lesen und auch zu bearbeiten. Laut einer Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums hat sich der IT-Rat das Ziel gesetzt, die Einsatzmöglichkeiten weiterer offener Dokumentenformate zu prüfen. Insbesondere Microsofts Office Open XML sei von Interesse. (rt)

http://www.bmi.bund.de

Stichwörter: Bund, Open Document Format (ODF), Standards, Standardisierung, Office Open XML



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