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Internet-Protokoll V6:
Adressnot ade


[18.12.2009] Deutschland hat einen zusammenhängenden IPv6-Adressraum für die öffentliche Verwaltung erhalten. 5 Quintillionen URLs können vergeben werden.

Deutschland hat als erster Staat Europas für die öffentliche Verwaltung Internet-Adressen nach dem Standard Internet-Protokoll Version 6 (IPv6) erhalten. Wie der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, Staatssekretär Hans Bernhard Beus, mitteilte, hat die für Europa zuständige Vergabestelle von Internet-Adressen (RIPE NCC) der öffentlichen Verwaltung Deutschlands einen zusammenhängenden IPv6-Adressraum zugewiesen, mit dem sich künftig bis zu 270 Milliarden Sub-Netze mit insgesamt mehr als 5 Quintillionen Adressen für Endgeräte realisieren lassen. In einer Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern heißt es, die Bundesregierung sehe in der Einführung von IPv6 einen wesentlichen Beitrag zur Einführung neuer Internet-Technologien in modernen, sicheren Kommunikationsinfrastrukturen. Das neue Internet-Protokoll verbessere die Handlungsfähigkeit im Web, minimiere Probleme bei der Adressverwaltung und fördere den Einsatz neuer Technologien in Next Generation Networks. Für die Bürgerinnen und Bürger würden neue Anwendungsszenarien – etwa in den Bereichen E-Government und Gesundheitswesen – erschlossen. (al)

http://www.cio.bund.de

Stichwörter: Internet-Protokoll, Bundesministerium des Innern (BMI), Hans Bernhard Beus



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