ZKS-Abfall:
Zögerliche Beantragung für eANV


[29.1.2010] Unternehmen der Abfall- und Rohstoff-Branche müssen sich bis zum 1. April 2010 registrieren, um am elektronischen Abfallnachweisverfahren eANV teilnehmen zu können – bislang hat dies jedoch nur ein Bruchteil der betroffenen Firmen getan.

Ab dem 1. April 2010 werden gefährliche Abfälle bundesweit nur noch elektronisch registriert. Das bisherige Papierverfahren wird dann durch das elektronische Nachweisverfahren zur Entsorgung gefährlicher Abfälle (eANV) ersetzt. Die technische Infrastruktur hierfür haben die Länder mit der Zentralen Koordinierungsstelle Abfall (ZKS-Abfall) geschaffen. Ziel ist es, Verfahrensabläufe zu vereinfachen und transparenter zu machen. Mit den Anträgen zur Teilnahme am elektronischen Nachweisverfahren halten sich die betroffenen Unternehmen der Abfall- und Rohstoff-Branche aber noch zurück. Darauf weist unter anderem die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz hin. Firmen sollten den Wechsel zum elektronischen Beleg möglichst rasch in Angriff nehmen. Um den Unternehmen die Umstellung auf das neue Verfahren zu erleichtern haben die Firmen TC TrustCenter, proveho und NFT das Beratungs- und Servicepaket „Get Ready eANV“ entwickelt. Wie die Anbieter mitteilen, deckt das Angebot alle Aspekte der Einführung und Nutzung einer eANV-Lösung ab – von rechtlichen Fragen über die Integration in existierende Geschäftsprozesse bis hin zur Ausgabe und Verwaltung von Signaturkarten. Mithilfe des Servicepakets sei somit eine schnelle, effiziente und kostengünstige Umsetzung des eANV möglich. (bs)

http://www.zks-abfall.de
Weitere Informationen zu Get Ready eANV (Deep Link)
Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz (Deep Link)

Stichwörter: Zentrale Koordinierungsstelle Abfall (ZKS-Abfall), elektronischer Abfallnachweis (eANV), E-Government 2.0, TC TrustCenter, proveho, NFT



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