PD-HackathonDatengeleitete Verwaltung im Praxistest
Datenlabore in der öffentlichen Verwaltung: Potenziale und praktische Anwendungsfälle – unter diesem Titel hat jetzt der PD-Hackathon in Berlin stattgefunden. Wie die Gesellschaft PD – Berater der öffentlichen Hand berichtet, sollte den teilnehmenden Vertretern aus Bundes- und Landesverwaltungen gezeigt werden, wie die riesigen Datenmengen der Behörden in Deutschland sinnvoll eingesetzt werden können, etwa um evidenzgestützte Entscheidungen zu treffen. Zum einen wurde ihnen anhand ausgewählter Anwendungsfälle aus der Praxis erläutert, wie sie in ihrer täglichen Arbeit souveräner mit Daten umgehen können. Zum anderen entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – unterstützt von Datenwissenschaftlern der PD – konzeptionelle Ideen für Anwendungsfälle. Sie identifizierten laut PD geeignete Datensätze, bereiteten diese auf, führten Datenanalysen mit verschiedenen Software-Lösungen durch und erstellten Datenvisualisierungen und Dashboards. Die Beispiele reichten von landesweiten Auswertungen des schulischen Angebots an Schwimmunterricht über Analysen im Zusammenhang mit Förderprogrammen von Bund und Ländern bis hin zu Visualisierungen der Innovationskraft in Deutschland. Ergänzend gaben Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Bereiche des Datenökosystems aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung Impulse. Bei der Abendveranstaltung diskutierte ein Panel aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die Erfolge und Herausforderungen bei der Etablierung interner Dateneinheiten und der Datennutzung für Verwaltungen auf den unterschiedlichen föderalen Ebenen. Zum Abschluss des PD-Hackathons haben die Teilnehmenden am dritten Tag die Ergebnisse ihrer Arbeit vorgestellt.
Die PD weist darauf hin, dass sie mit ihrem Expertiseteam schon seit einigen Jahren Behörden auf verschiedenen föderalen Ebenen beim Aufbau interner Dateneinheiten mit strategischen, personell-organisatorischen und technischen Beratungsleistungen begleitet.
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