Vier Rahmenverträge erlauben es der Landesverwaltung in Sachsaen-Anhalt, wichtige Bereiche der Informationssicherheit unkompliziert abzudecken.
(Bildquelle: creamfeederfoundation/123rf.com)
Nach einem umfangreichen Vergabeverfahren hat das Land Sachsen-Anhalt vier Rahmenvereinbarungen für Dienstleistungen im Bereich der Informationssicherheit vergeben. „Mit den neuen Rahmenverträgen stärken wir die Informationssicherheit unserer Landesverwaltung und schaffen zugleich die Grundlage dafür, schnell und flexibel auf neue Bedrohungen reagieren zu können. Unsere Behörden erhalten damit Zugang zu qualifizierter Expertise, angefangen bei strategischer Sicherheitsplanung über Notfallvorsorge und Penetrationstests bis hin zur Sensibilisierung der Beschäftigten“, sagte die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Lydia Hüskens.
Von Sicherheitsstrategie bis Schulung
Nach den Worten der Ministerin können Landesbehörden künftig unkompliziert und flexibel auf spezialisierte Unterstützung und Expertenwissen zurückgreifen. Die Rahmenverträge decken ein breites Spektrum ab: Dazu gehören die strategische Weiterentwicklung und Verbesserung von Informationssicherheitsmanagementsystemen (ISMS), Maßnahmen zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit im Krisenfall (Business Continuity Management, BCM) sowie die operative Umsetzung von Sicherheits- und Notfallmanagementprozessen. Hinzu kommen Penetrationstests zur Überprüfung der IT-Sicherheit sowie Schulungs- und Sensibilisierungsangebote für Beschäftigte. Die Vereinbarungen haben eine Laufzeit von vier Jahren mit der Option auf Verlängerung. So soll langfristige Planungssicherheit geschaffen werden, zugleich sollen die Landesbehörden in der Lage sein, Leistungen bedarfsgerecht und flexibel abzurufen.
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