Nordrhein-WestfalenPortal für Umweltdaten wächst

Mit den Temperaturen steigt auch die Brandgefahr.
(Bildquelle: Wald und Holz NRW / M. Teuber)
Trockenheit, Dürre, Hitze: Der Klimawandel erhöht das Risiko für Wald- und Graslandbrände. Das Umweltportal NRW – die zentrale Plattform für Umweltinformationen der Landesbehörden – wurde um neue Rubriken und Services erweitert und informiert nun auch über solche Gefahren. Mit dem neuen Abo-Service für den Waldbrandgefahren-Index und den Grasland-Feuerindex können sich Nutzerinnen und Nutzer gezielt und tagesaktuell per E-Mail informieren lassen. Die zugrunde liegenden Daten sind tagesaktuell und stammen vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Das Umweltportal NRW wolle qualitätsgesicherte Umweltinformationen breit verfügbar machen, so das nordrhein-westfälische Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr. Informationen zu Hochwasser, Wolfssichtungen, Witterungsanalysen oder Umweltzustandsberichten konnten bereits in der Vergangenheit direkt abonniert werden. Zu den Zielgruppen des Portals gehören Bürgerinnen und Bürger, aber auch Expertinnen und Experten, Kommunen und Verbände. Mit den neuen Rubriken und Services wächst das bisherige Angebot. Dabei folgt die kontinuierliche Weiterentwicklung den Prinzipien der Open-Government-Initiative: mehr Transparenz, mehr Bürgerbeteiligung und ein digitaler Zugang zu staatlichen Daten und Leistungen.
Umweltinformationen für viele Zielgruppen
Auch der inhaltliche Umfang des Portals wächst. Mit den Rubriken „Umwelt & Gesundheit“, „Innenraumluft“ und „Fläche“ gehen drei neue Bereiche online. „Umwelt & Gesundheit“ widmet sich den Zusammenhängen zwischen Umwelteinflüssen und Gesundheit. Die Rubrik zeigt, wie Umweltfaktoren wie zum Beispiel Luftqualität, Lärm oder Schadstoffe auf die Gesundheit einwirken können und welche übergeordneten Fragestellungen die Umweltmedizin derzeit beschäftigen, darunter Klimawandel, Antibiotikaresistenzen oder die Umsetzung von Umweltgerechtigkeit. Das Themenfeld „Innenraumluft“ informiert über Ursachen und Lösungen für schadstoffbelastete Innenraumluft. Die Informationsseiten richten sich vor allem an Verantwortliche öffentlicher Gebäude wie Schulen und Kitas und bieten praktische Hinweise sowie Übersicht über zuständige Stellen. Der Bereich „Fläche“ stellt einen Überblick über die Nutzung und Veränderung von Flächen in Nordrhein-Westfalen bereit – etwa im Bereich Siedlungsentwicklung, Versiegelung, Rückbau oder Renaturierung.
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