openDeskPilotangebot auf dem Marktplatz gestartet

Die souveräne Office- und Kollaborationssuite openDesk ist über den Marktplatz Deutschland Digital flächendeckend verfügbar.
(Bildquelle: pressmaster/123rf.com)
Für den Bezug der Office- und Kollaborationssuite openDesk als Software-as-a-Service (SaaS) haben das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) und die Genossenschaft öffentlicher IT-Dienstleister govdigital einen gemeinsamen Weg geschaffen. Nach Angaben der Partner steht das Angebot allen Landesverwaltungen und einem Großteil der Kommunen ohne weitere Ausschreibung offen. Seit dem 13. Oktober 2026 können Behörden feste Pilotpakete buchen und die Suite unter Realbedingungen testen.
Hosting und Betrieb gebündelt
Govdigital bündelt dafür die Software-Subskriptionen des ZenDiS mit Hosting und Betrieb. Die Cloud-Services erbringt zunächst ausschließlich der deutsche Cloud-Anbieter STACKIT über den Rahmenvertrag gd.Cloud-Broker. Später sollen auch öffentliche IT-Dienstleister openDesk in ihrer eigenen Infrastruktur betreiben können. Das Produktivangebot über den Marktplatz Deutschland Digital ist für Januar 2027 geplant.
ZenDiS entwickelt openDesk im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung. Nach Angaben der Partner wurden bereits rund 100.000 Arbeitsplätze auf die Suite umgestellt. In nahezu allen Bundesländern liefen zudem Tests oder Pilotprojekte, teils habe der Roll-out begonnen. Diese Angaben beziehen sich auf die bisherige Nutzung von openDesk, nicht auf das neue SaaS-Angebot. Enterprise-Subskriptionen für den Betrieb im eigenen Rechenzentrum sind bereits seit 2024 über govdigital erhältlich. Das Marktplatz-Angebot soll auch zur Föderalen Modernisierungsagenda beitragen. Diese sieht vor, Ländern und Kommunen bis zum 31. März 2027 Zugang zu einer souveränen Arbeitsplatzlösung zu ermöglichen.
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