HessenCIO und CISO neu besetzt

Louisa Solonar-Unterasinger ist neue Chief Information Officer und Bevollmächtigte der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie.
(Bildquelle: HMD)
Bei der hessischen Landesregierung gibt es Amtswechsel unter den leitenden IT- und Sicherheitsverantwortlichen. Neue Chief Information Officer und Bevollmächtigte der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie (CIO) ist Louisa Solonar-Unterasinger. Sie folgt auf Ralf Stettner, der im Innenministerium wieder die Aufgaben des Chief Information Security Officer (CISO) der hessischen Landesverwaltung übernommen hat. Solonar-Unterasinger ist Leiterin der Abteilung „Verwaltungsdigitalisierung, landesweite IT-Projekte und IT-Planungsrat“ im hessischen Digitalministerium und wurde für die Dauer der Legislatur zur CIO ernannt. Stettner wurde die Leitung der Abteilung VI „Informations- und Cybersicherheit“ im Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz übertragen.
Vielfältige Erfahrung für Land und Kommunen
Neben Stationen bei Roland Berger Strategy Consultants und PricewaterhouseCoopers war die gebürtige Österreicherin Solonar-Unterasinger zuvor Abteilungsleiterin für Multiprojektmanagement und IT-Koordination im Bundesministerium für Finanzen in Österreich. Laut der Pressemeldung des hessischen Digitalministeriums verantwortete sie in ihrer Funktion die IT-Infrastruktur des Finanzministeriums sowie von allen Finanz- und Zollämtern in Österreich und war Chief Digital Officer (CDO) und CIO des Ministeriums. Zuletzt übte sie verschiedene Leitungsfunktionen bei PD – Berater der öffentlichen Hand in Berlin und Frankfurt aus. Solonar-Unterasinger ist Projektmanagerin und hat an der Wirtschaftsuniversität Wien International Management studiert. „Automatisierbare Prozesse und Leistungen müssen genutzt werden, um Mitarbeitende, Bürger und Unternehmen zu entlasten. Dazu müssen wir sicherstellen, dass wir in allen Bereichen der Verwaltungsdigitalisierung zukunftsfest aufgestellt sind“, sagte Louisa Solonar-Unterasinger.
IT-Sicherheit und -Krisenmanagement verbessern
Ministerialdirigent Ralf Stettner war bis Ende 2024 CIO des Landes Hessen, von Ende 2018 bis Anfang 2024 war er Chief Information Security Officer (CISO) der hessischen Landesverwaltung und Leiter der Abteilung Cyber- und IT-Sicherheit und Verwaltungsdigitalisierung im hessischen Innenministerium. Davor leitete er die Abteilung „Flüchtlingsangelegenheiten, Erstaufnahmeeinrichtung und Integration“ im Regierungspräsidium Gießen. Ralf Stettner hat in Bonn und Leipzig Geschichte studiert und ist Oberst der Reserve bei der Bundeswehr.
Digitale Prozesse in der Verwaltung müssten sicher sein, damit Bürgerinnen und Bürger ihnen vertrauen, sagt Stettner. Die Gewährleistung der Informationssicherheit sei komplex – gerade in den vernetzten Strukturen der Verwaltung. „Angesichts der volatilen geopolitischen Lage und der dynamischen Entwicklungen, beispielsweise durch Cyberangriffe, hybride Bedrohungen, KI oder Quantencomputing, müssen wir uns weiter mit aller Kraft um die Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme kümmern“, so Stettner.
Baden-Württemberg: Schneller Roll-out statt vieler Einzellösungen
[15.10.2026] Baden-Württemberg hat mit dem Bund vereinbart, fünf bestehende Online-Dienste innerhalb von neun Monaten bei allen zuständigen Behörden im Land verfügbar zu machen. Ein zentral organisierter Anschlussprozess soll die Kommunen bei der Umsetzung unterstützen. mehr...
Thüringen: Gemeinsame Standards vereinbart
[14.10.2026] Thüringen und die kommunalen Spitzenverbände haben ihre Zusammenarbeit bei der Verwaltungsdigitalisierung neu vereinbart. Gemeinsame Standards und eine stärkere Nutzung der Verwaltungscloud sollen die IT-Systeme von Land und Kommunen besser verbinden. mehr...
OSBA: Vorrang für Open Source
[13.10.2026] Die EU-Kommission hat einen Entwurf für eine neue Vergabeverordnung vorgestellt, womit die bisherigen EU-Richtlinien zur Vergabe öffentlicher Aufträge ersetzt werden sollen. Die Open Source Business Alliance sieht in dem Entwurf verpasste Chancen. mehr...
NKR-Jahresbericht 2026: Bürokratieabbau kommt kaum voran
[12.10.2026] Der Nationale Normenkontrollrat zieht in seinem Jahresbericht 2026 eine gemischte Bilanz zum Bürokratieabbau und zur Staatsmodernisierung. Zwar ist der jährliche Erfüllungsaufwand um 6,8 Milliarden Euro gesunken, gleichzeitig steigen jedoch die Bürokratiekosten. mehr...
Schleswig-Holstein: Schrödter offen für Cyber-Sicherheitsgremium
[12.10.2026] Digitalisierungsminister Dirk Schrödter unterstützt die Prüfung eines nationalen Cyber Incident Review Boards, das schwerwiegende Cyber-Angriffe systematisch untersuchen und daraus Handlungsempfehlungen ableiten soll. In einer Landtagsrede verwies er auf die wachsende Bedrohung digitaler Infrastrukturen und stellte die bereits ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen Schleswig-Holsteins vor. mehr...
Schleswig-Holstein: Neuer Datenschutzbeauftragter
[12.10.2026] Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat Jens Ambrock einstimmig zum neuen Landesbeauftragten für Datenschutz gewählt. Er tritt die Nachfolge von Marit Hansen an, deren zweite Amtszeit im Januar 2027 endet. Ambrock bringt langjährige Erfahrung im Datenschutzrecht und in der behördlichen Datenschutzaufsicht mit. mehr...
Deutschland-App: Zentrale Projektdetails bleiben offen
[09.10.2026] Die Modernisierungsagenda föderal sieht unter anderem die Umsetzung einer KI-unterstützten Deutschland-App vor, die einen zentralen, komfortablen Zugang zu digitalen Verwaltungsverfahren bieten soll. Mit dem aktuellen Umsetzungsstand, der Vergabe und Auftragsvolumina befasste sich jetzt der Bundestag. mehr...
BMDS: Zwischenbilanz zur Staatsmodernisierung
[08.10.2026] Ein Jahr nach dem Beschluss ihrer Modernisierungsagenda zieht die Bundesregierung Bilanz. Sie meldet Fortschritte bei digitalen Verfahren und mehr als zehn Milliarden Euro weniger jährlichen Erfüllungsaufwand. Fünf von 23 zentralen Projekten sind abgeschlossen. mehr...
EUDI-Wallet: Anhörung im Bundestag
[08.10.2026] Die geplante EUDI-Wallet stößt bei Sachverständigen grundsätzlich auf Zustimmung, zugleich sehen sie Nachbesserungsbedarf beim Digitale Identitätengesetz. Vor allem die Einbindung der Kommunen, die Verarbeitung digitaler Nachweise sowie Datenschutz und Sicherheit gelten noch als offene Punkte. mehr...
Hessen: Positive Halbzeitbilanz
[05.10.2026] Hessen zieht eine positive Halbzeitbilanz seines Pilotprojekts mit dem Bundesdigitalministerium zur flächendeckenden Einführung digitaler Verwaltungsleistungen. Bei der An- und Ummeldung sind bereits mehr als 90 Prozent der Kommunen angeschlossen. mehr...
Saarland: Fünf Leistungen schneller in die Fläche
[05.10.2026] Fünf weitere Verwaltungsleistungen sollen im Saarland innerhalb von neun Monaten flächendeckend digital verfügbar sein. Der Ministerrat hat grünes Licht für die Teilnahme des Saarlandes am Bundesprogramm „Flächendeckung digitale Verwaltungsleistungen“ gegeben. mehr...
Bayern/Hessen: Digital-Roundtable geplant
[01.10.2026] Bayern und Hessen wollen die Zusammenarbeit der Länder bei Innovation und Wachstum stärken. Für die Veranstaltung Bits & Pretzels 2027 ist ein Roundtable der Digitalministerinnen und Digitalminister geplant. mehr...
Deutscher Städtetag: i-Kfz-Bund greift zu kurz
[28.09.2026] Der Deutsche Städtetag hält die geplante Zentralisierung der Kfz-Zulassung beim Bund für unzureichend. Der Bund wolle vor allem bereits digitalisierte Standardverfahren übernehmen, während aufwendige Fälle bei den Kommunen blieben. Eine spürbare Entlastung sei so kaum zu erwarten. mehr...
Thüringen / Schleswig-Holstein: Digital-Kooperation wird vertieft
[23.09.2026] Thüringen und Schleswig-Holstein wollen bei der Digitalisierung ihrer Landesverwaltungen enger zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt stehen Dateninfrastrukturen, Registermodernisierung, Open Source, souveräne KI-Lösungen und länderübergreifende Netzwerke. mehr...
IT-Planungsrat: Weichen für Deutschland-Stack gestellt
[21.09.2026] Bund und Länder haben zentrale Zuständigkeiten für den Deutschland-Stack festgelegt. Der Bund übernimmt mit Unterstützung der FITKO die Verantwortung für fünf Basiskomponenten der föderalen Digitalinfrastruktur. mehr...










