BürokratieabbauEinfachMachen-Portal kommt an

[15.01.2026] Mitte Dezember ist das EinfachMachen-Portal der Bundesregierung gestartet. Seither sind über 12.000 konkrete Hinweise zum Bürokratieabbau eingegangen. Die nächste Ausbaustufe umfasst KI-Unterstützung bei der Auswertung.
Startseite des Einfach-Machen-Portals auf einem Monitor.

Der Name des Bürokratie-Meldeportals scheint suggestiv: Zahlreiche Nutzerinnne und Nutzer haben "einfach gemacht" und bürokratische Hindernisse gemeldet.

(Bildquelle: BMDS/Woithe)

Die Bundesregierung will der staatlichen Bürokratie unter anderem mit einem Meldeportal beikommen: Mitte Dezember letzten Jahres ging das EinfachMachen-Portal in einer Beta-Version live (wir berichteten). Bürgerinnen, Unternehmen, Verbände und Verwaltungsbeschäftigte können bürokratische Hindernisse melden und konkrete Verbesserungsvorschläge mit geringem Aufwand einreichen. Damit gibt es erstmals eine zentrale Bundesanlaufstelle für Beteiligung am Bürokratierückbau, wie es Koalitionsvertrag und Modernisierungsagenda vorsehen.

Das Angebot scheint gut anzukommen. Wie das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) meldet, sind inzwischen über 12.000 Hinweise und Vorschläge eingegangen. Das Dashboard dazu soll ab sofort wöchentlich aktualisiert werden. „Über 12.000 eingereichte Vorschläge sind ein klarer Auftrag. Wir machen mehr Tempo bei dringend notwendigen Entlastungen – gerade dort, wo der Schuh am meisten drückt. Das Feedback der Menschen in Deutschland ist für uns eine wertvolle Grundlage, um gezielt und wirksam Bürokratie zurückzubauen,“ sagt Digitalminister Karsten Wildberger. Jetzt soll das Portal weiterentwickelt werden, und zwar „mit Hochdruck“, betont das BMDS. Im Fokus künftiger Erweiterungen sollen die KI-Unterstützung zur Auswertung und die Aufbereitung der Ergebnisse stehen.



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